48 Stunden – 406 km – 1 Laufband – #GoFabi

Das Ziel: 48 Stunden auf einem Laufband laufen und insgesamt über 405 km zurücklegen! Der Extremsportler Fabian Breitsamer will den Weltrekord brechen und wird dabei tatkräftig von Freunden und Familie unterstützt.

Fabian Breitsamer ist Berufssoldat, kommt aus Ispringen (nahe Pforzheim) und feierte in der vergangenen Woche seinen 30. Geburtstag. Vor über einem halben Jahr kam er auf die außergewöhnliche Idee, seinen Körper durch den Weltrekordversuch ganze 48 Stunden dauerhaft zu belasten.

Nachdem er sich vier Monate lang vorbereitet hat, hieß es am 12.12.2019: “Go Fabi!”.

In den drei Tagen will der Extremsportler den bestehenden Weltrekord von 405,22 km in 48 Stunden brechen und somit den Iren Tony Magan vom Thron stoßen. Seit 2008 ist dies keinem Läufer gelungen.

Fabian ist schon lange beim Lauftreff des Intersport Schrey in Pforzheim fester Bestandteil und deshalb sehr mit dem Geschäft verbunden. 

Auf einem zweiten Laufband neben Fabian können Freunde, Familienangehörige oder Wegbegleiter den Läufer unterstützen und ein paar Kilometer mit dem angehenden Weltrekordhalter mitlaufen. Auch seine Oma und sein Opa sind zur seelischen Unterstützung mit dabei und stehen ihrem Enkel bei seinem extremen Versuch tatkräftig zur Seite.

Im Durchschnitt ist Fabian zwischen 11 und 12 km/h schnell und wechselt alle drei Stunden seine Schuhe, um seinen Füßen ein anderes Gefühl zu geben und der Dämpfung des Laufbandes wieder besser ausgesetzt zu sein. Essen und Trinken gibt’s nebenher. Richtige Pausen macht der Extremsportler nur zum kurzen Duschen und für Wadenmassagen, da er in der Nacht Probleme mit der Achillessehne bekam. Alle 2-3 Stunden massiert ihn daher der Physiotherapeut pro Bein ca. 6 Minuten. Nach 24 Stunden huschte Fabian schnell unter die Dusche, um seine Haut von den Salzkristallen zu reinigen.

#GoFabi

Die größten Herausforderungen bei diesem Extremlauf sind zum Einen der wippende Untergrund und die Gegenfederung des Laufbandes und zum Anderen die trockene Luft im Geschäft. Durch die geöffnete Ladentür bekommt Fabian jedoch regelmäßig frische Luftstöße. Weitere Herausforderungen sind die mentale und körperliche Belastung durch den Lauf.

Er will die 48 Stunden ohne Schlaf überstehen und sieht diesem Ziel auch optimistisch entgegen, da sein Körper dauerhaft in Bewegung und sein Puls dadurch immer oben ist.

Die Vorgaben und Regelungen bei einem Weltrekordversuch sind dabei sehr streng. Fabian darf sich während dem Laufen nicht am Laufband festhalten. Der Lauf muss über eine Kamera als Beweis aufgezeichnet werden. 

Ein Extremlauf wie dieser ist für den Sportler nichts neues. 2017 lief er einen 230 km langen Dschungel-Marathon in Peru und belegte dabei den zweiten Platz. Im gleichen Jahr legte er bei einem 24-Stunden-Hindernislauf in Las Vegas 270 km zurück und wurde ein Jahr darauf bei einem 230 km-Lauf Zweitplatzierter in Schweden. 2018 wurde er außerdem Deutscher Meister im 24-Stunden-Lauf und kann sich vielleicht ab morgen Weltrekordhalter im 48-Stunden-Lauf auf dem Laufband nennen. 

Fabian, du schaffst das! Wir glauben ganz fest daran, dass du den Weltrekord knackst! #GoFabi

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Juliane Hoffmann

Juliane Hoffmann

Juliane ist Social Media & Content Managerin in der INTERSPORT Digital Unit. Sie liebt es, neue Orte und Menschen kennenzulernen und lebt ganz nach ihrem Motto: Du kriegst, was du gibst, wenn du tust was du liebst ♡
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