Achtung, Fahranfänger!

Den Hang hinunterschwingen, die klare Bergluft im Gesicht, ein einmaliges Gefühl – genauso habe ich mir das Skifahren vorgestellt. Die Realität sah bei meinem ersten Versuch auf den beiden Brettern, die angeblich die Welt bedeuten sollen, allerdings etwas anders aus…

„Du machst das super!“ – Ähm naja, wenn man mit Mühe und Not versucht, die korrekte Haltung einzunehmen, gefühlte 50 Kmh schnell und Kontrolle über die beiden Bretter unter den eigenen Füßen quasi nicht vorhanden ist, kann man die Worte des Skilehrers kaum ernst nehmen.
Als ich beim Schneetag mit der INTERSPORT nach Reutte in Österreich zum ersten Mal in meinem Leben das Skifahren ausprobiert habe, war das von Könnern umschwärmte Gefühl von Entspannung und Leichtigkeit noch in weiter Ferne. Während die anderen Kollegen eine Winterwanderung gemacht haben oder den Berg hinauf auf die Pisten zum Ski- und Snowboardfahren gebracht werden, habe ich mit meinen Kolleginnen Jana und Ulrike einen Anfänger Skikurs absolviert.

 

Skitag Intersport
In kleiner Runde beginnt der Kurs nicht auf zwei, sondern erst einmal auf einem Ski. „Das wichtigste für den Anfang ist, sich an den Fremdkörper unter den Füßen zu gewöhnen, damit ihr Vertrauen aufbaut“, meint Michael, unser Skilehrer für den Tag. Also gleiten wir mit dem einen Ski wie auf einem Roller den Hügel hinunter. Was sich zu Beginn seltsam anfühlt, hilft doch ungemein, obwohl man sich neben den Kids, die mühelos die Piste herunter flitzen, schon leicht fehl am Platze fühlt. Michael bringt uns das wichtigste bei – das Bremsen: Gewicht auf die Kanten verlagern, Knie nach innen, Skispitzen zusammenführen. Schneepflug nennt sich das.
Nach ein paar leichten Kurven auf dem „Idiotenhügel“ und mit einem Kopf voll von Haltungsanweisungen geht es dann rauf auf die Piste. Meine anfängliche Angst vor dem Schleppliftfahren stellt sich als vollkommen unbegründet heraus und ich muss sagen, dass das Hochfahren sogar richtig Spaß macht. Ich hoffe, dass ich das über das Runterfahren auch sagen werde…

Oben angekommen meint Michael: „Versucht einfach mal, den Ausblick zu genießen.“ Leichter gesagt als getan, schließlich ist mein Blick auf die Spitzen der beiden Ski unter mir fixiert und die wollen es einfach nicht lassen, sich immer wieder zu überkreuzen. Als ich es dann aber doch schaffe, meinen Blick zu heben, kommt auch bei mir ein kleines Gefühl von Leichtigkeit auf. Reutte zeigt sich von seiner schönsten Seite und da wir in Heilbronn diesen Winter weitestgehend keinen Schnee gesehen haben, freue ich mich über die weiße Pracht. Und selbst das Skifahren geht leichter, wenn man seinen Kopf ausschaltet und sich nicht allzu sehr auf den Bewegungsablauf konzentriert. Es wird zwar noch dauern, bis ich sicher die Piste herunterfahre, aber meine Motivation ist geweckt und die nächste Gelegenheit steht auch schon vor der Tür: Am 22. März startet das INTERSPORT Alpenglühen in Obertauern.

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Mareike Schultz

Mareike Schultz

Mareike ist Referentin der Unternehmenskommunikation und versorgt die Presse jederzeit mit den wichtigsten News über die INTERSPORT. Ihr größter sportlicher Erfolg war ein Triathlon vor zwei Jahren. Die Story dazu könnt ihr hier im Blog nachlesen.
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