Auch für Skifahrer wichtig: Fit mit Functional Training

Von nichts kommt nichts. Wenn du fitter werden und gesünder leben willst, dann solltest du deinen Hintern hochbekommen und Sport machen. Bevor du loslegst, musst du dich natürlich zum Training motivieren bzw. einen Plan haben, was du machen willst. Wie wäre es zum Beispiel mit Functional Training? Das Gute daran: Damit trainierst du Kraft, Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Auf genau die Dinge kommt es übrigens auch beim Skifahren an. Wenn du also das Verletzungsrisiko in der Skisaison verringern möchtest, dann solltest du loslegen.

Ziel von Functional Training ist es nicht nur, Kraft oder Ausdauer zu trainieren, sondern die körperliche Leistungsfähigkeit in allen motorischen Fähigkeiten auszubauen und gesund zu bleiben. Und schöne Muskeln gibt es natürlich auch. Die verbrennen dann wiederum mehr Fett.

“Funktionelle Übungen sollen – wie der Name schon sagt  – die Funktion des Menschen verbessern. Unsere Hauptfunktion ist die Bewegung, das Training zielt also darauf auf ab, unsere Bewegungsmuster zu optimieren”, sagt Chris Gamperl, sportlicher Leiter des Functional Training Clubs in München gegenüber der “Men’s Health”. Es geht also nicht darum, einzelne Muskeln zu trainieren, sondern deren Zusammenspiel zu verbessern.

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Functional Training

Darum solltest du besonders deinen Rumpf trainieren

Auf schnödes “Pumpen” kommt es beim Functional Training also nicht an. Es geht darum, den Körper  zu stabilisieren, Muskelapparat, Muskelansätze, Sehnen und Gelenke für den Alltag und sportliche Belastungen fit zu machen. Eine wichtige Rolle dabei spielt der Rumpf, unser Hauptstabilisator.

Eine trainierte Rumpfmuskulatur verbessert deine Haltung und beugt so auch Rückenproblemen vor. Sie hilft dir außerdem, Liegestütze besser auszuführen oder mehr Gewicht beim Bankdrücken stemmen. Die Rumpfmuskeln müssen auch beim Laufen arbeiten – zusammen mit den Gesäß- und Beinmuskeln. Sind die Muskeln nicht richtig trainiert, läufst du nicht optimal und das kostet dich Energie und deine Performance leidet am Ende darunter. “Mit intelligentem Rumpftraining verbessert sich automatisch die Kondition, ohne eine weitere Ausdauereinheit eingelegt zu haben”, sagt Gamperl.

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Gerade in der Skisaison ist Krafttraining wichtig

“Kein anderer Sport vereint so viele Konditionsfaktoren wie die Skiabfahrt”, betont Gamperl. Kraft, Ausdauer, Reaktionsvermögen, Beweglichkeit und Schnelligkeit – all diese Dinge machen einen richtig guten Skifahrer aus. Mit Functional Training kannst du dich also optimal auf deine Abfahrten vorbereiten.

Beim Skifahren werden immense Kräfte aufs Knie ausgeübt. Um Verletzungen zu vermeiden, sollten die Kniegelenke gut vorbereitet werden. Das Sprunggelenk wird außerdem sehr beansprucht, weil du damit Druck auf die Skischuhe und damit auf die Ski und Kanten ausübst. 

Und auch Skiprofi Felix Neureuther setzt auf Ganzkörpertraining abseits der Piste. Welche Übungen er dir empfiehlt, erfährst du auf unserer Pistenprofi-Seite.

So wirst du fit für die Piste

Ein gutes Functional Workout besteht aus Mobilitäts-, Stabilitäts- und Kraftübungen, die je nach Zielsetzung unterschiedlich gewichtet werden”, sagt der Coach. Zum Aufwärmen dienen jedoch immer die Mobilitäts–Moves. Hier haben wir eine große Auswahl an Übungen für dich zum Nachmachen. Keine Angst: Du musst nicht alle auf einmal machen. Steigere dich langsam! Geräte benötigst du dafür übrigens keine. Und jetzt wünschen wir dir viel Spaß beim Sport!

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Melanie Melzer
Melanie ist Content Managerin in der INTERSPORT Digital Unit. Ihre große Leidenschaft ist es, die Welt zu bereisen. Genau das hat sie auch 2 Jahre lang getan. Über ihre Erlebnisse berichtet sie auf ihrem Blog "travel2eat.de".
Melanie Melzer

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