Behind the scenes – Fotoshooting Salzburg(erLand)

Jedes Jahr stehen für die INTERSPORT Exklusivmarken Fotoproduktionen an, um entsprechendes Bildmaterial zur Bewerbung zur Verfügung zu haben. Im Juni war es soweit und die neue Herbst-Winter Kollektion der Running- und Fitnessware wurde geshootet. Unsere aktuelle Praktikantin im Team Events und Sponsoring, Janina, war mit vor Ort und gibt euch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen einer solchen Fotoproduktion. Aber lest selbst, was sie zu berichten hat.  

Perfektes Licht, spektakuläre Spots, jedes Detail optimal in Szene gesetzt, Models, die immer frisch aussehen – so kennst du Werbefotos in Katalogen, auf Billboards, Social Media oder in Online Shops. Doch wie entstehen diese Fotos eigentlich? Genau das möchte ich euch zeigen, denn ich war drei Tage bei der Fotoproduktion der neuen Herbst-Winter-Kollektion der INTERSPORT-Exklusivmarke Energetics im Bereich Running und Fitness dabei.  

Die Vorbereitungen beginnen

Eine Fotoproduktion bedeutet in erster Linie eine sehr intensive Vorbereitung, denn alles muss gut geplant sein. Sobald du vor Ort bist, gibt es nur noch wenig Spielraum. Deshalb bist du vorab dauerhaft in der Abstimmung mit verschiedenen Abteilungen, um die entsprechende Ware zu definieren, hinzurichten sowie die Anforderungen an das zu produzierende Bildmaterial zu besprechen. Hinzu kommen Abstimmungen mit den Lokalitäten am Shootingort (Drehgenehmigungen einholen, etc.), dem Fotografen sowie INTERSPORT Österreich, mit denen die Fotoproduktionen gemeinsam durchgeführt werden. Und wenn dann alles geplant und gepackt ist, macht dir das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Aber so kann es eben auch gehen. Daher ist einfach eine gewisse Flexibilität gefragt. 

Die Anreise

Doch wir haben es geschafft und konnten am 30. Mai 2021 endlich durchstarten. Gegen 15:30 Uhr mit einem Auto voller Shootingware und, der aktuellen Situation geschuldet, ausreichend Corona-Selbsttests ging es los nach Salzburg. Denn das SalzburgerLand war dieses Mal das Ziel für die Fotoproduktion. Vorab haben wir uns auf COVID-19 getestet sowie das Einreiseformular für Österreich ausgefüllt, sodass wir problemlos einreisen konnten und gegen 19 Uhr im Hotel Untersberg in Sankt Leonhard bei Salzburg auf das Team gestoßen sind. Insgesamt waren wir zu elft vor Ort – 2 Personen aus dem INTERSPORT Deutschland, 2 Personen aus dem Team INTERSPORT Österreich, 4 Models, 1 Visagistin sowie der Fotograf und sein Assistent.  

Tag 1 – es geht los

Mit das Wichtigste für gute Bilder ist das richtige Licht und das gibt es vor allem in den frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden. Für uns bedeutete das um 4:30 Uhr aufstehen und um 5 Uhr Abfahrt nach Salzburg, um die ersten Schüsse bei Sonnenaufgang entlang der Salzach zu erwischen. Doch genau der Sonnenaufgang, die ersten wärmenden Sonnenstrahlen (bei 5 Grad Außentemperatur und schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund) sowie die Ruhe am Morgen entschädigten das frühe Aufstehen sofort. Ab dann folgten ständige Outfit- und Locationwechsel, um möglichst viel Varianz in der späteren Bildauswahl zu haben. Egal, ob auf Brücken über der Salzach, am Ufer entlang oder in engen Gässchen Salzburgs – Fotograf und Models waren im Dauereinsatz. Und wir schleppten zwischendrin alle fleißig die Shootingware in mehreren Kleidersäcken und Taschen verpackt von Spot zu Spot. Gegen Mittag ging es dann zur wohlverdienten Mittagspause zurück ins Hotel. Dort angekommen, sortierten wir die Shootingware neu und verschafften uns einen Überblick, welche Outfits bereits fotografiert wurden und welche noch fehlen. Gegen 16 Uhr und mit der tieferstehenden Sonne im Rücken machten wir uns auf zum zweiten Teil des Tages. Wieder ging es nach Salzburg in die Stadt, wobei dieses Mal der Bahnhof, das Universitätsgelände sowie am Ende eine weitere Brücke etwas außerhalb, unser Arbeitsplatz waren. Dort konnten am Ende sogar einige Drohnenbilder aufgenommen werden, was durchaus einige Passanten zum Anhalten und Staunen bewegte. Nach einem langen ersten Tag hieß es gegen 21 Uhr ganz á la Heidi Klum-Manier: It’s a wrap! Müde, aber zufrieden über die unzähligen Bildvarianten an den verschiedensten Orten Salzburgs und der guten Zusammenarbeit des gesamten Teams machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel, wo wir nach einem gemeinsamen Abendessen alle müde ins Bett fielen.

Tag 1 – Urban Running: Check!

Tag 2 – es geht weiter

Der zweite Tag startete noch früher als der erste, denn pünktlich um 4:40 Uhr fuhr unser Tross am Hotel in Richtung Fuschlsee im SalzburgerLand los. Ein kleines Geheimnis: Winterrunning-Ware im Juni shooten ist kein Problem solange du früh genug anfängst und dir einen Ort aussuchst, noch nicht ganz so grün und blühend ist. 😉 Nachdem die Winterrunning-Ware abgelichtet war, ging es direkt weiter. Dieses Mal in die etwas höheren Lagen auf die schöne Postalm. Auch hier war das Team wieder voll im Einsatz, um die Runningware auch in einem landschaftlicheren Umfeld präsentieren zu können, nachdem der erste Tag städtisch gehalten wurde. Und dann hieß es auch schon wieder (oder auch endlich, wenn man bedenkt wie alt der Tag für uns schon war) Mittagspause, die wir dieses Mal gemeinsam im Außenbereich eines Restaurants in Sankt Leonhard verbrachten. Danach blieb noch etwas Zeit, um sich auszuruhen sowie die Ware für Part II des zweiten Tages herzurichten. Gegen 15:30 Uhr machten wir uns erneut auf, um die letzten Bilder der Running-Kollektion zu produzieren. Direkt zwischen dem Mondsee und einem Tunnel entlang des Mondsees in einer Unterführung mit vielen Lichteinlässen und der perfekt einstrahlenden Sonne sprinteten unsere Models wieder hin- und her, um die Ware bestmöglich zu präsentieren. Und dann konnten wir gegen 19 Uhr am helllichten Tag sogar Nightrunning-Schüsse shooten. Was das entsprechende Equipment und die passenden Kameraeinstellungen so alles bewirken können. Aber seht selbst:  

Nachdem die gesamte Running-Kollektion im Kasten war, war nun die EnergeticsYoga– und Fitnesskollektion an der Reihe und so wurden nochmals Outfit und Location gewechselt, um die ersten Yoga-Bilder bei Sonnenuntergang am Fuschlsee abzulichten. Danach ging es mit rundherum lila und orange angestrahlten Bergen im Blick wieder zurück ins Hotel zum Abendessen. 

Tag 2: ebenfalls Check!

Tag 3 – final Countdown

Für unseren letzten Tag hatten wir ein Loft im Gebäude der Panzerhalle in Salzburg gemietet. Da es hier nicht auf den Sonnenaufgang ankam, war zur Abwechslung der Treffpunkt erst um 8 Uhr zur Abfahrt am Hotel. Nach den vergangenen beiden Tagen kam das fast schon Ausschlafen gleich. 😉 Für den heutigen Tag standen die Fitness- und Yogaware auf dem Programm. Davor noch schnell morgens zu Ladenöffnung zu IKEA, um das karge Loft etwas zu begrünen und eine gemütliche Yoga-Atmosphäre zu schaffen. Fünf Pflanzen später ging es los und so waren alle Yoga-Outfits schnell abgelichtet. Unsere Models schmissen sich in die Fitnessklamotten und gaben unter dem Einsatz von TRX-Bändern, Kettlebells, Stepper und Kurzhanteln noch einmal alles. Kurz vor Ende kam dann noch der Nachwuchs zum Einsatz. Ella und Dennis, unsere Kindermodels, posierten dabei schon ganz souverän als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Und dann gegen 17 Uhr waren drei Tage Shooting plötzlich schon wieder vorbei.

Die Bilanz:

Viele gelaufene Kilometer, noch mehr abgearbeitete Listen, nochmal mehr Eindrücke, eine Menge Spaß, ein super funktionierendes Team, traumhafte Shootinglocations im SalzburgerLand39.000 Bilder Rawmaterial und tiefsitzende Augenringe später ging es am nächsten Morgen für mich wieder zurück nach Deutschland. Intensive drei Shooting-Tage mit wenig Schlaf liegen hinter mir, die durch die tolle Zusammenarbeit des ganzen Teams und den daraus resultierenden Ergebnissen in Form der fertigen Bilder aber definitiv eine tolle Erfahrung waren und mir gezeigt haben, was für ein Aufwand hinter einer solchen Fotoproduktion steckt 

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Janina Rupp

Janina ist Praktikantin im Team Events und Sponsoring. Neben vielen spannenden Aufgaben, ist sie an der Planung, Betreuung und Umsetzung der INTERSPORT-Events und Aktionen beteiligt. Auch bei der Organisation von Fotoshootings und Produktionen darf sie mitwirken. Nach ihrem 6-monatigen Pflichtpraktikum wird sie ihr Studium im Bereich Betriebswirtschaft, Kultur-, Freizeit- und Sportmanagement weiterführen.

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