Boxen: Training und Vorbereitung

Mike Tyson, Henry Maske, Wladimir und Vitali Klitschko, Muhammad Ali – das sind nur einige der weltbekannten Legenden im Boxsport. Doch wie trainiert ein Boxer? Was muss er können? Und kann man Box-Übungen mit dem Home-Workout vereinen?

Im Boxsport kommt es auf Fähigkeiten, wie Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit an. Die richtige Technik und Ausführung der Grundschläge ist dabei entscheidend. Beim Training müssen diese Aspekte also beachtet und geübt werden. Die Vorbereitung auf einen Boxkampf beinhaltet dabei ein Training für den ganzen Körper. Für alle Hobby-Boxer oder die, die es gern werden möchten, bietet das Boxen außerdem eine Möglichkeit zum Auspowern und Abbauen von negativem Stress.

Die Übungen können zudem sehr leicht in ein normales Home-Workout integriert werden:

Ein Boxer trainiert oft im Zirkel-Training. Es ist abwechslungsreich, individuell und bietet die Konfrontation mit den eigenen Stärken und Schwächen. Neben dem Seilspringen, zur Ausdauer und Koordination, kommen auch Crunches und Liegestütze auf dem Trainingsplan vor.

Das klassische Hilfsmittel beim Boxtraining ist der Boxsack. Egal ob Einsteiger oder Profi, durch das Training am Box- bzw. Sandsack wird die Ausdauer und die Technik ausgebaut. Er kann dabei ideal an der Decke befestigt werden und mit der richtigen Halterung nach dem Training wieder abgenommen und verstaut werden. Mit dem Boxsack können zum Einen Ausweichübungen zur Koordination und zum Anderen Box-Übungen zur Verbesserung der Technik durchgeführt werden. 

Durch Übungen mit Pratzen, wird die Schlagtechnik sowie die Koordination und Schnelligkeit weiter trainiert. Außerdem werden Reaktion und Timing optimal gefördert. Pratzen sind dabei flache und leichte Handschlagpolster, die der Gegenpart anzieht. Der Partner boxt dabei auf die Pratzen und übt in verschiedenen Kombinationen seine Schlag- und Abwehrtechnik. Im Gegensatz zum Boxsack wird das Training mit Pratzen unter realistischeren Boxbedingungen durchgeführt. 

Die Reaktion und Schnelligkeit kann außerdem mit einer Boxbirne oder einem Doppelendball geübt werden. Sie bewegen sich schneller als der klassische Boxsack und eignen sich daher besser für ein aktives Bewegungstraining. 

Natürlich dürfen beim Boxen auch die richtigen Handschuhe nicht fehlen. Diese sind großzügig gefüttert, sodass Daumen, Hand-Knochen und -Gelenk durch die Verstärkung ausreichend geschützt sind.

Für weitere Übungen im Zirkel-Training zu Hause empfehlen wir, den Medizinball, eine Weichbodenmatte sowie einzelne Gewichte, um Übungen zu intensivieren.

 

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Juliane Hoffmann

Juliane Hoffmann

Juliane ist Social Media & Content Managerin in der INTERSPORT Digital Unit. Sie liebt es, neue Orte und Menschen kennenzulernen und lebt ganz nach ihrem Motto: Du kriegst, was du gibst, wenn du tust was du liebst ♡