Der neue Brooks Ghost 12 im Test

Für euch im Test: Der Brooks Ghost 12. Fitnessbloggerin Julia Nadolny (Instagram @fitjolle) hat für euch den neuen Laufschuh Brooks Ghost 12 getestet. Warum sie gerade auf längeren Strecken von dem Laufschuh begeistert ist, verrät sie uns in ihrem Erfahrungsbericht.

Bereits beim Auspacken fällt auf, dass der neue Laufschuh Ghost 12 von Brooks eine schlankere Optik hat, als sein Vorgängermodell. Das Design ist schlicht und besteht aus zwei Farbkomponenten – mir persönlich gefällt die Variante in blau und orange sehr gut. Endlich mal ein Damen-Laufschuh, bei dem nicht nur auf knallige Farben wie pink und türkis gesetzt wird.

Ghost 12: Angenehm und leicht

Schon beim Anziehen merke ich, wie sich der Schuh super an meinen Fuß anschmiegt. Mit einem Gewicht von knapp 264 Gramm gehört er zwar nicht gerade zu den absoluten Leichtgewichten, dennoch fühlt er sich angenehm am Fuß an und etwas leichter beim Laufen, als sein Vorgängermodell. Das neu konstruierte Mesh und 3D Fit Print-Außenmaterial umschließt den Fuß und passt sich super an, ohne dass der Schuh an Beweglichkeit verliert. Für mich besonders wichtig: Flexibilität im Vorderfußbereich – gerade bei langen Läufen auf dem Asphalt, brauche ich den Platz. Ich bin überrascht, dass ich sogar nach 15 Kilometern nicht das Gefühl habe, den Schuh sofort ausziehen zu müssen.

Der neue Brooks Ghost 12 im Test

Ausgewogene Dämpfung

Gerade auf asphaltierten Straßen ist für mich eine gute Dämpfung besonders wichtig. Das segmentierte Crash Pad – ein eingebautes Stoßdämpfsystem – soll jeden Schritt super dämpfen und für sanfte Übergänge von der Ferse bis zu den Zehen sorgen. Tatsächlich fühlt sich der Schuh sehr soft beim Laufen an. Der Aufprall wird sehr gut abgefedert, ohne dass ich das Gefühl habe, am Boden festhängen zu bleiben. Dafür sorgt das Zusammenspiel von BioMoGo DNA und DNA LOFT Dämpfung.

Auch wenn der Untergrund holprig wird, habe ich das Gefühl, einen guten Halt zu haben, ohne zu sehr eingeengt zu werden. Dennoch würde ich den neuen Ghost 12 eher für asphaltierte Laufrouten empfehlen, weniger für unebene Untergründe. Besonders auf langen Strecken profitieren Neutralläufer von der guten Dämpfung und Stabilität. Weder mein Kniegelenk noch das Fußgelenk haben sich auf den 15 Kilometern gemeldet – definitiv ein Schuh, mit dem ich meinen nächsten Halbmarathon laufen würde.

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Julia Nadolny

Julia Nadolny

Julia ist Gast-Autorin bei INTERSPORT. Die Hamburgerin ist Redakteurin und leidenschaftliche Läuferin. Sie gestaltet ihr Leben voller Geschichten. Denn: "Menschen mit vielen Geschichten haben in der Regel nichts zu bereuen."
Julia Nadolny

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