Der perfekte Ausgleich: Dieser Sport wirkt sich positiv auf dein Leben aus

Termine im Kalender, Erinnerungen im Handy, verantwortungsvolle Projekte, neue Kollegen, sich plötzlich durchsetzen müssen und 100 To-Do’s im Kopf, die es on top zu erledigen gilt. Wenn wir mal ehrlich sind, sieht so unser (Arbeits-)Alltag aus. Ziemlich stressig. Und ziemlich viel Input, der verarbeitet werden will. Zu entspannen, abzuschalten und runterzukommen fällt uns heutzutage immer schwerer. Denn sobald wir mal einen Moment für uns haben, gehen wir eine Liste mit Dingen im Kopf durch, die es noch zu erledigen gilt. Dabei sollten wir uns viel, viel öfter Zeit für uns selbst nehmen. In der wir nur auf unseren Körper hören. Die Welt ausblenden. Nein, das ist nicht nur etwas für Esoteriker, Veganer oder Hippies. 

Vor der Herausforderung abschalten zu wollen, stand auch meine Kollegin Julia. Als sie vor vier Jahren ins Berufsleben eintrat – noch dazu in die stressige Welt eines Berliner Start-Ups – prasselte so viel auf sie ein, über das sie sich auch in ihrer Freizeit den Kopf zerbrach. Und das belastete sie. Bis sie eines Tages einen Yoga-Kurs in einem Berliner Fitnessstudio besuchte. Warum der zum Aha-Erlebnis wurde und sie Yoga seitdem als Geschenk betrachtet, das sie an so viele Menschen wie möglich weitergeben möchte, erfährst du in diesem Beitrag.

Yoga. Ja, das Wort hat einen gewissen Beigeschmack. Viele belächeln diesen wunderbaren Sport nur. Dabei kann dir Yoga so viel geben. Und ist noch dazu die perfekte Ergänzung zu vielen anderen Sportarten. Zum Laufen zum Beispiel. Oder auch zum Klettern, wie mir Julia erzählt.

Julia arbeitet bei uns im Digital-Team und ist für die Digitalisierung unserer INTERSPORT-Stores verantwortlich.  Die VR-Brille oder den intelligenten Spiegel in den Umkleidekabinen unserer neu gestalteten Stores hat sie mit auf den Weg gebracht. Mehr über ihre Arbeit bei INTERSPORT erfährst du auch in unserem Digital-Video.

“Eigentlich saß ich doch nur rum, trotzdem hat es etwas mit meinem Körper gemacht”

Zurück zum Yoga. Was Julia nach ihrer ersten Stunde so faszinierend fand, war folgendes: Gefühlt machst du nicht so viel in einer Yoga-Stunde. Trotzdem spürst du danach Muskeln, von denen du teilweise gar nicht wusstest, dass du sie überhaupt hast. Yoga macht etwas mit dir. Ohne das du – wie beispielsweise nach einem Bauch-Beine-Po- oder Spinning-Kurs – total außer Atem bist und eine Stunde lang durchgepowert hast.

Julia blieb also dran und machte von da an regelmäßig Yoga. Und in ihrem Leben veränderte sich etwas: Diese innere Unruhe ging weg, sie konnte sich nach der Arbeit endlich wieder entspannen, runterkommen und abschalten. Und sie war auch plötzlich nicht mehr so tollpatschig, merkte immer öfter, dass sie eine bessere Balance und ein besseres Körpergefühl bekam.

INTERSPORT Yoga-Stunde

Yoga tut ihr auch heute noch unglaublich gut. So gut, dass sie dieses Gefühl an so viele andere Menschen wie möglich weitergeben will. Für die Übungen brauchst du nicht viel. Außer einer guten Matte – und Ruhe natürlich. Du musst dich konzentrieren können. Auf die richtige Ausführung der Übungen und auf deine Atmung. Die Atmung ist ein zentrales Element – v.a. beim Vinyasa Yoga. Bei dieser Yoga-Form gibt es eine fließende Abfolge von Übungen, die Positionen gehen ineinander über und der Fokus liegt auf der Atmung, die dir immer hilft, noch besser in die Positionen hineinzukommen.

Bei unserer wöchentlichen INTERSPORT-Yogastunde setzt Julia auf einen Mix aus Vinyasa- und Hata-Yoga. Beim Hata-Yoga geht es eher darum, Positionen länger zu halten und Stabilität in der jeweiligen Position zu finden. Auch die meisten Fitnessstudios bieten einen Mix aus diesen zwei Yoga-Formen an.

 

Entdecke unsere Yoga-Ausrüstung auf INTERSPORT.de

 

Yoga-YouTube-Tutorials

Du interessierst dich auch für Yoga, traust dich aber noch nicht so richtig an die Dehnungen und Drehungen heran? Dann schließ dich entweder einer Gruppe an (oder gründe eine in der Arbeit) – in viele Städten gibt es zum Beispiel Yoga im Park, such dir einen guten Kurs oder schau dir YouTube-Tutorials an. Das macht auch Julia. Um Inspiration zu bekommen und Tipps, wie sie noch besser in die Übungen kommen kann.

Mit Hilfe dieser Informationen und natürlich ihrem eigenen Wissen setzt sie sich dann hin und plant unsere Stunde. Diese ist eigentlich immer in vier Teile aufgeteilt.

  1. Zuerst kommen wir an in der Stunde. Viele denken dann, wir sitzen nur herum. Aber in Wirklichkeit versuchen wir den Arbeitstag hinter uns zu lassen und uns nur auf uns selbst zu konzentrieren. Dabei durchforsten wir auch unseren Körper. Wo tut etwas weh? Wo ist etwas unangenehm?
  2. Sobald wir Ruhe gefunden haben, machen wir unsere üblichen “Reinkomm”-Übungen wie Katze/Kuh (runder Rücken/gerader Rücken) und natürlich auch ein paar Sonnengrüße.
  3. Danach sind neue Übungen an der Reihe. Schließlich wollen wir ja auch etwas dazulernen.
  4. Am Ende entspannen wir uns. Und wieder denken dann viele, dass wir nur herumliegen. Aber in Wirklichkeit fühlen wir nach. Was hat sich verändert in unserem Körper? Fühlt sich immer noch etwas unangenehm an? Geht es uns jetzt besser?
    Übrigens: Meditation soll sich u.a. positiv auf unser Gedächtnis und unsere Emotionen aus- und Stress entgegen wirken. Mehr über die Vorteile von Meditation findest du im Meditationsleitfaden für Skeptiker.

Yoga trainiert Muskeln – und Muskeln verbrennen Fett

Es gibt ja auch immer wieder Zweifler, die meinen, Yoga helfe nicht beim Abnehmen. Oder beim Yoga muss man sich nicht anstrengen. Das stimmt allerdings nicht. Es gibt so viele Übungen, die beispielsweise speziell den Bauch trainieren. Einen Kopfstand schaffst du nicht, wenn du keine guten Bauchmuskeln hast. Auch Kraft in den Armen brauchst du dazu.

Außerdem: Beim Yoga kommen so viele Muskeln zum Einsatz, an die du sonst überhaupt nicht herankommst. Und wie du ja weißt, gilt: Muskeln verbrennen Fett. Je mehr Muskeln du also hast, desto mehr Fett kannst du verbrennen.

Wusstest du, dass Yoga auch beim Entgiften hilft? Durch die Drehübungen werden deine inneren Organe massiert und so dein Stoffwechsel angeregt.

Yoga Kopfstand

Perfekte Ergänzung zum Klettern

Seit zwei Jahren klettert Julia zusätzlich. Dabei geholfen hat ihr die Kraft, die sie durchs Yoga in den Armen aufgebaut hat. Und die Balance und Körperkontrolle, die sie ebenfalls in ihren Yoga-Sessions trainiert hat. Du siehst also, wie vielseitig Yoga ist. Probier es doch einfach mal aus. Wir sind uns ganz sicher, dass es auch dir gut tun wird!

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Melanie Melzer

Melanie Melzer

Melanie war Content Managerin in der INTERSPORT Digital Unit. Ihre große Leidenschaft ist es, die Welt zu bereisen. Genau das hat sie auch 2 Jahre lang getan. Über ihre Erlebnisse berichtet sie auf ihrem Blog "travel2eat.de".
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