INTERSPORTLER testet: die neue Polar Vantage M2

Polar hat in den letzten Wochen gleich zwei neue Produkte auf den Markt gebracht. Neben der neuen Ignite 2 auch die neue Vantage M2, die INTERSPORTLER Roman über die letzten Wochen testen durfte: 

Die Uhr hat sich im Test als Alleskönner bewiesen, nicht nur in verschiedenen Sportarten, sondern auch als smarter Begleiter im Alltag. Dabei ist sie so leicht und angenehm zu tragen, dass man fast vergisst, wie viel Technik man da gerade mit sich herumträgt.

Ein stylisches Allround-Talent am Handgelenk

Nach meinem Produkttest der Vantage V2, dem aktuellen Flagschiff von Polar, war ich etwas skeptisch, ob mich auch die Vantage M2 überzeugen können würde. Denn die V2 bietet alle Funktionen, die das Sportlerherz begehrt…auf welche wesentlichen Inhalte müsste ich bei der M2 wohl verzichten? Die Antwort lautet für mich ganz einfach: keine! 

Ich habe die Vantage M2 nun fast einen Monat Tag und Nacht getragen.

Mit ihr habe ich verschiedene Laufeinheiten, Spaziergänge, Tischtennistraining, Golfrunden, Workouts zuhause und natürlich auch meinen Schlaf getrackt. Alle Daten und Einheiten kann ich, wie man es von Polar gewohnt ist, in der Flow App auf dem Handy oder im Internet einsehen und auswerten. Das ist super spannend und motivierend, denn je mehr Sport ich tracke, desto bessere Analysen sind auch zu meinem Leistungsstand möglich. Außerdem erhalte ich über den Blog in der App extrem viel Input, um mein Training zu optimieren, z.B. über Tipps zu Krafttraining oder Mobilitätsübungen. 

Jetzt aber wieder zurück zur Uhr. Ich habe die Vantage M2 in der Farbe Braun-Kupfer getestet, die mir persönlich etwas zu extravagant war, aber es gibt natürlich auch schlichtere Farbvarianten. Wer aber einen Blickfänger als Sportuhr wünscht, ist bei der Vantage M2 genau richtig, die es z.B. auch in Gold-Champagner gibt. 

Die Polar Vantage M2 im Vergleich zur Vantage V2

Das Display ist gut strukturiert und durch die verschiedenen Menüs kann über die fünf Druckknöpfe an der Seite navigiert werden. Im Gegensatz zur Vantage V2 verfügt die M2 über kein Touch-Display. Dies habe ich aber sogar als positiv empfunden, da mein kleiner Sohn auf dem Arm bei der V2 sonst immer durch die Menüs gewischt ist oder aber beim Duschen die Wassertropfen das Touch-Display aktiviert haben. Die Menü-Navigation funktioniert bei der M2 über die Druckknöpfe extrem intuitiv.   

Testbericht: die neue Polar Vantage V2

Beim Laufen und sonstigen Outdoorsportarten misst die M2 über GPS die Strecke und Geschwindigkeit – ein Handy muss man also nicht mehr mitnehmen, was ich als total praktisch empfinde. Auch die Messgenauigkeit ist sehr zufriedenstellend, was man auf den Auswertungen in der App sehr gut einsehen kann. 
Gleichzeitig wird natürlich die Herzfrequenz über Sensoren in der Uhr ermittelt, aus der die M2 auch die optimalen Leistungszonen ermitteln kann…genauso wie die große Schwester V2. 
Auch bei vielen weiteren Funktionen steht die M2 der V2 in nichts nach…kostet aber laut UVP des Herstellers schlappe 200€ weniger. Da lohnt sich der Vergleich, ob ich wirklich z.B. eine Routenführung oder einen orthostatischen Test in der Uhr benötige. 

Roman’s Fazit:

Die Polar Vantage M2 ist eine tolle Sportuhr für jeden Trainingstyp, die einen durch die vielen Funktionen und Trainingsstatistiken motiviert, immer weiter zu trainieren. Für mich als ambitionierten Hobbysportler bietet sie alles, was ich für die Trainingserfassung brauche, und kommt gleichzeitig in attraktiven Designs daher. 

Wer hingegen ein High End Modell mit allem Schnickschnack haben möchte, ist bei der Polar Vantage V2 besser aufgehoben, und für den Einstieg lohnt sich auf jeden Fall auch die Ignite 2, die mit einigen Farbstellungen sicherlich auch die feminine Zielgruppe besonders anspricht.  

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Roman Frackenpohl

Roman Frackenpohl

Roman ist Marketing Manager für die Strategic Brands bei der INTERSPORT Digital GmbH. Er ist leidenschaftlicher Sportler, spielt Tischtennis und Golf im Verein, ist Fan des 1. FC Köln und war schon bei mehreren Olympischen und Paralympischen Spielen als Volunteer im Einsatz – immer unter dem Motto: Aus Liebe zum Sport!