Testbericht: die neue Polar Vantage V2

INTERSPORTLER Roman durfte die neue Multisportuhr Vantage V2 von Polar testen:

Die Uhr ist ein wahres Allroundtalent. Neben zahlreichen Sportkompetenzen kann sie, als Smartwatch mit allen Funktionen, auch super in den Alltag integriert werden.

Genau der richtige Motivator für das Individualtraining zuhause 

Ich bin ehrlich…meine letzte Laufeinheit lag bis zum Test der neuen Polar Vantage V2 fast ein halbes Jahr zurück. In den Sommermonaten spiele ich viel Golf und sammele dort meine Kilometer, im Winter ist Tischtennis meine Hauptsportart, aber ich bin mir bewusst, dass ich meine Grundlagenausdauer durch zusätzliches Joggen normalerweise regelmäßig trainieren sollte. Bisher habe ich meine Läufe mit einer Smartwatch eines Handyherstellers erfasst, was teilweise ziemlich ungenau war. Deswegen war ich sehr gespannt, wie die Premium-Multisportuhr von Polar überzeugen würde. 

Als erstes war ich super positiv vom geringen Gewicht der Vantage V2 überrascht. Sie wirkt extrem wertig und ist dadurch total angenehm zu tragen. Am Dienstagnachmittag habe ich sie erhalten, über das mitgelieferte Kabel am Laptop aufgeladen und mit der Polar Flow App (gibt es sowohl für PC als auch Handy) verknüpft. Dort kann man sein komplettes Training planen und die Trainingsergebnisse der Vergangenheit anschauen. Dies ist gerade am Anfang ziemlich motivierend, weil man erst einmal einige Trainingseinheiten durchgeführt haben muss, bevor ausreichend Daten für aussagekräftiges Feedback durch die App vorliegen. Aber auch vorher bekommt man schon sehr interessante Auswertungen zu seinen Trainingsaktivitäten…und zur Schlafqualität. Denn die Vantage V2 erfasst bei eingeschalteter Herzfrequenzmessung die verschiedenen Schlafphasen und kann dadurch Aussagen zur Schlafstabilität und der erzielten Regeneration treffen.  Das ist super spannend zu beobachten. 

Am Donnerstag war es dann so weit – die erste Laufeinheit seit fast sechs Monaten.

Gemütliche 6,5km mit ein paar Pausen für Fotos in knapp 40 Minuten. Die Benutzeroberfläche während des Trainings ist sehr übersichtlich, sodass man den aktuellen Puls (mit entsprechender Pulszone), die zurückgelegte Strecke und die Trainingszeit im Blick hat. 75% der verbrauchten Energie (548 kcal) sind laut der App Kohlenhydrate, 23% Fett und 2% Eiweiß.

Diese Verteilung ist insbesondere dahingehend interessant, weil ich an den folgenden Tagen noch ein paar andere Sportarten getrackt habe:

Am Freitagabend stand die letzte Tischtennis-Trainingseinheit vor dem Lockdown auf dem Programm. In knapp 100 Minuten habe ich dort 957 kcal verbraucht, diesmal aber 54% Fett und nur 45% Kohlenhydrate. Wer Fett verbrennen möchte, ist also beim Tischtennis gut aufgehoben und für das Herz-Kreislauf-System ist es ebenfalls super.

Ähnliches gilt für Golf. Dort bin ich am Samstag bei bestem Herbstwetter auf 18 Loch 10,5km im größtenteils unteren Pulsbereich gelaufen, und habe dabei 1864 kcal verbrannt, diesmal sogar 64% Fett und 35% Kohlenhydrate. 

Dank der sehr genauen GPS-Aufzeichnung kann man sich im Nachhinein auch nochmal genau angucken, welche Wege man gegangen ist und an welchen Stellen mal etwas länger nach einem Ball im Rough gesucht werden musste ;-) Motiviert von einem sehr regenerativen Schlaf bin ich am Sonntag direkt wieder laufen gegangen, und diesmal waren die 9 Kilometer sogar wieder mit einem Kilometer-Schnitt von unter 5 Minuten drin. Durch die bisherigen Trainingseinheiten kann die App auch schon eine Schätzung zum Cardio Load, der Herz-Kreislauf-Reaktion auf die Trainingseinheit, angeben. 

Mittlerweile sind sechs Tage vergangen und der Akku zeigt trotz der vielen Trainingseinheiten noch über 20% an.

Der Akku ist also sehr ausdauernd und muss nur ca. einmal pro Woche geladen werden…wenn man das nur auch von seinem Handy behaupten könnte. Die Vantage V2 hat übrigens auch die gängigen Funktionen einer Smartwatch und zeigt Nachrichten sowie eingehende Anrufe auf dem Uhrdisplay an. Allerdings ist dies nicht während einer Trainingseinheit möglich, was ich mir gewünscht hätte, aber so kann man sich während des Trainings auch wirklich dem Wesentlichen widmen. 

Ich freue mich schon auf die vielen weiteren Funktionen, die die neue Multisportuhr von Polar bietet. Man kann z.B. auch seine Fitness und Regeneration mit speziellen Testprogrammen messen, die App mit anderen Apps wie z.B. Strava verknüpfen und nach 28 Tagen und entsprechenden Trainingseinheiten wird man noch viel mehr Informationen zum eigenen Trainingszustand und Wissenswertes aus der Trainingswissenschaft erfahren.  

Roman’s Fazit: 

Die Polar Vantage V2 ist eine High End Sportuhr für jeden Trainingstyp, die einen durch die vielen Funktionen und Trainingsstatistiken motiviert, immer weiter zu trainieren. Gerade jetzt, wo die Sportausübung in Fitnessstudios und in Mannschaftssportarten wieder untersagt ist, ist sie der perfekte Trainingspartner und deswegen auf jeden Fall die Investition wert. 

 

Die Sportkompetenzen und Funktionen im Überblick: 

  • innovative, optische Pulsmessung (+ GPS)
  • Abfrage des aktuellen Trainingsstatus + Überwachung der Fortschritte
  • Überwachung deiner Trainingsbelastung und Erholung
  • Lauf‐ und Radleistungstest
  • Bestimmung deiner persönlichen Herzfrequenz‐ sowie Geschwindigkeits‐ und Leistungszonen

Zu den alltäglichen Smartwatch-Funktionen zählen zudem die Musiksteuerung, Wetterinformation und Telefonbenachrichtigungen. Mit ihren 52 Gramm ist die Vantage V2 sogar leichter als ein Tennisball. Ihr Armband besteht dabei komplett aus luftdurchlässigem Silikon und unterstützt das sportlich, schlichte Design.

Durch ihre tollen Funktionen kann sie in jeder Sportart eingesetzt werden. Egal ob Multisport, Laufen, Schwimmen oder Radfahren, mit der Polar Vantage V2 hast du alle Werte und Trainingsphasen im Blick.

 

zur Polar Vantage V2

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Roman Frackenpohl

Roman Frackenpohl

Roman ist Marketing Manager für die Strategic Brands bei der INTERSPORT Digital GmbH. Er ist leidenschaftlicher Sportler, spielt Tischtennis und Golf im Verein, ist Fan des 1. FC Köln und war schon bei mehreren Olympischen und Paralympischen Spielen als Volunteer im Einsatz – immer unter dem Motto: Aus Liebe zum Sport!
Roman Frackenpohl

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