EMS-Training: Was die Muskelstimulation mit Stromstößen bringt

Das ist nichts für Zartbesaitete: Beim EMS-Training (Elektro-Myo-Stimulation) bekommst du Stromstöße verpasst! Der Mix aus aktiven Übungen und elektrischen Impulsen sorgt für ein super intensives Workout und schnelleres Muskelwachstum. Das Besondere: Du tauschst deine Sportklamotten gegen einen speziellen Anzug ein. Der sorgt dank der eingenähten Elektroden für eine elektrische Muskelstimulation. Die elektrischen Impulse bauen deine Muskeln auf und schonen dabei deine Gelenke. Und wie du sicherlich schon weißt: Mehr Muskeln verbrennen mehr Energie – auch im Ruhezustand. EMS hilft dir also, fit und in Form zu bleiben.

Wirkung auf die Muskulatur

Das Prinzip: Strengst du dich an beim Sport, leiten deine Nerven elektrische Impulse vom Gehirn an deine Muskeln weiter. Die Muskeln ziehen sich daraufhin zusammen, sie kontrahieren. Regst du deine Muskeln immer wieder zum Zusammenziehen an – egal, ob durch körperliche Aktivität oder durch elektrische Impulse aus Elektroden  – stärkst du sie auf Dauer.

So funktioniert’s: Während du kurze Übungen wie Sit-Ups, Kniebeugen oder Planks durchführst, wird etwa vier Sekunden lang ein niedriger Stromimpuls von außen zu deinen Muskeln geschickt, um deren natürliche Kontraktion zu verstärken und sie so zu trainieren. Nach etwa vier Sekunden Pause kommt dann der nächste Impuls. Schmerzen solltest du dabei nicht spüren, nur ein Kribbeln im Körper. Dank der Stromstöße ist dein Training also deutlich effizienter als ein ganz normales Sportprogramm. Selbst tiefliegende Muskeln können mit Hilfe der Elektroden aktiviert werden.

Woher kommt’s? EMS hat seinen Ursprung in der Physiotherapie. Die Stromimpulse helfen, Muskeln nach einer Verletzung gezielt wiederaufzubauen oder einem Muskelschwund vorzubeugen. Dabei kommen allerdings keine speziellen Anzüge zum Einsatz, sondern Elektroden werden an der entsprechenden Stelle einzeln auf die Haut geklebt.

EMS Training

Was du unbedingt beachten solltest

  • Viel zu trinken, ist immer wichtig – vor allem, wenn du Sport macht. Noch wichtiger ist es beim EMS-Training, denn dabei können sich große Wassermengen in deinen Muskeln sammeln, was zu Kreislaufproblemen führen kann.
  • Auch in Bezug auf die durch das EMS-Training erhöhten Creatin-Kinase-Werte ist es besonders wichtig, dass du ausreichend Flüssigkeit zu dir nimmst, um deine Nieren zu unterstützen. Weil das EMS-Training sehr intensiv ist, wird das Enzym Creatin-Kinase verstärkt ausgeschüttet. Weil deine Nieren das Enzym abbauen, können stark überhöhte CK-Werte auf Dauer zu Nierenschäden führen.
  • Viel hilft nicht viel: Ein bis maximal zwei EMS-Trainings-Einheiten pro Woche für jeweils 15 bis 20 Minuten reichen völlig aus. Dein Körper braucht danach genug Zeit, um sich wieder zu regenerieren. 
  • Das EMS-Training solltest du immer unter fachkundiger Anleitung absolvieren und lediglich als Unterstützung zu deinem herkömmlichen Sportprogramm ansehen.
  • Du bist neugierig geworden? Dann freu dich schon mal auf den EMS-Erfahrungsbericht von unserem INTERSPORTler Holm. Den gibt’s bald hier auf dem Blog!

Sportschuhe und -Zubehör findest du auf INTERSPORT.de

 

EMS Training

Gefällt dir der Beitrag?

Dann darfst du ihn gerne teilen:

The following two tabs change content below.
Melanie Melzer
Melanie ist Content Managerin in der INTERSPORT Digital Unit. Ihre große Leidenschaft ist es, die Welt zu bereisen. Genau das hat sie in den vergangenen 2 Jahren auch getan. Über ihre Erlebnisse berichtet sie auf ihrem Blog "travel2eat.de".

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.