Hyrox Stuttgart: So war das Fitnessevent für die INTERSPORTler

Wir sind “Finisher”. Wir haben es geschafft. Acht Kilometer sind wir gelaufen, acht schweißtreibende Kraftübungen haben wir überstanden. Unseren ersten Hyrox werden wir so schnell nicht vergessen. Während ich diese Zeilen tippe, erinnern mich meine Muskeln noch immer an das Fitnessevent vom vergangenen Samstag.

Für meine Kollegin Jessi und mich ging es früh los. Bereits um kurz vor 9 Uhr morgens waren wir in der Messe Stuttgart. Dort wurden uns zuerst unsere Startnummern mit einem schwarzen Edding auf die Unterarme geschrieben. Mit der Puma-Goodiebag in der Hand ging es dann ab in die Vorbereitungszone. Rudergeräte, Ski-Ergometer, Sled-Pull und Sled-Push, Kettle Bells und Sandbags – alles lag bereit und wir konnten die Übungen endlich mal richtig ausprobieren.

Denn weder Jessi noch ich haben jemals an einem Ski-Ergometer trainiert, mussten einen 75 kg schweren Schlitten schieben oder einen 50 kg schweren Schlitten ziehen. In unserem ersten Hyrox-Beitrag könnt ihr nachlesen, wie wir uns vorbereitet haben. Trotz der Herausforderungen, mit denen wir zu kämpfen hatten, haben wir alles geschafft. Und sind nun sehr stolz auf uns.

So haben wir uns auf den Hyrox vorbereitet

Eine Überraschung am Start

Nachdem wir uns mit allen Gerätschaften vertraut gemacht hatten, mussten wir zum Technical Briefing. Dort wurde uns nochmal erklärt, worauf geachtet wird, was verboten ist und welche Strafen es gibt. Danach ging es auch schon in den Startbereich, in dem Puma-Markenbotschafterin Fernanda Brandão ein Warm-up mit uns durchführte. Fernanda hat uns übrigens auch schon auf unserem INTERSPORT FitGesund-Event eingeheizt. 

Dann ging es auch schon los mit den ersten 1000 Metern, die wir laufen mussten. Nach drei Runden bogen wir ab…

1.Übung: 1000 Meter SkiErg – Diese Übung hatte ich ein bisschen unterschätzt, denn man arbeitet nicht nur mit den Armen, sondern auch mit den Beinen. Auch unser Kollege Krischan hat sich an dem SkiErg ganz schön ausgepowert. Zum Glück sind wir ja als Frauen- und Männer-Double angetreten und konnten uns so jede Übung mit unseren Kollegen teilen. Nur die insgesamt acht Kilometer musste jeder von uns laufen.

Nach der ersten Übung ging es wieder auf die Laufstrecke. 1000 Meter lagen vor uns.

 2. Übung: Zwei Mal 25 Meter Sled Push (75kg) – Das hat erstaunlich gut funktioniert.

1000 Meter laufen

Die anstrengendste Übung

3. Übung: Zwei Mal 25 Meter Sled Pull (50 kg) – Die für uns schlimmste Übung! Wenn man das noch nie gemacht und sowieso nicht super viel Kraft in den Armen hat – dann ist es extrem anstrengend, an einem Seil zu ziehen, an dem ein 50 kg schwerer Schlitten befestigt ist.

1000 Meter laufen

4. Übung: 80 Meter Burpee Broad Jump – Da geht einem die Puste aus. Hier wurde darauf geachtet, dass die Brust jedes Mal den Boden berührt. Danach mussten wir möglichst große Sprünge machen, um die 80 Meter schnell zu bewältigen.

1000 Meter laufen

5. Übung: 1000 Meter Ruder Ergometer – Dieses Workout war für uns beide relativ angenehm.

1000 Meter laufen.

6. Übung: 200 Meter Kettle Bells Farmers Carry (16 kg pro Hand) – Auch diese Übung war ok für uns. Nur meine Hände taten mir noch den ganzen nächsten Tag davon (und von dem Sled-Pull-Seil) weh.

1000 Meter laufen

7. Übung: 100 Meter Sanbad Lunges (10 kg) – Von dieser Übung habe ich immer noch blaue Knie. Es wurde nämlich darauf geachtet, dass das hintere Knie immer den Boden berührt. Weder der Sandsack (der sich gar nicht so schwer angefühlt hat) noch die Lunges haben mir große Probleme bereitet – da haben sich meine Squats, die ich daheim immer mache, endlich mal ausgezahlt.

Die letzten 1000 Meter auf der Laufstrecke.

8. Übung: 75 Mal Wall Balls (10lbs) – Vor dieser Übung hatten wir alle am meisten Angst. Denn bevor wir den Medizinball an die Markierung werfen mussten, mussten wir tief in die Hocke gehen (es wurde darauf geachtet, dass wir die Hüfte bis unterhalb der Knie absenken). Kam der Ball lediglich auf die Höhe der Markierung, traf sie aber nicht, wurde der Wurf nicht gewertet. Das kostet natürlich Kraft. Aber auch das haben wir zusammen geschafft und konnten dann Hand in Hand ins Ziel einlaufen. Gebraucht haben wir für alles 1:40 Stunden. Unsere Kollegen Krischan und Timo haben den Hyrox sogar in 1:22 Stunden bewältigt. Wir können den Veranstaltern also zustimmen: Es ist eine Fitness Competition for Every Body. Du brauchst dich nicht von den Videos und den super trainierten Menschen darin einschüchtern lassen.

Im Ziel warteten ein Finisher-Armband, Erfrischungsgetränke und Snacks auf uns. Eine “Blackroll bzw. Dehnungs-Zone” hätte ich hier noch gut gefunden. Aber ansonsten war das echt eine super Veranstaltung, die gut durchorganisiert war.

Am Puma-Stand gab es außerdem Test-Schuhe für das Event. Du willst sie auch haben? Dann hol sie dir auf INTERSPORT.de. Unser Hyrox-Erlebnis kannst du dir auch noch einmal in unseren Highlight-Stories auf Instagram anschauen.

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Melanie Melzer
Melanie ist Content Managerin in der INTERSPORT Digital Unit. Ihre große Leidenschaft ist es, die Welt zu bereisen. Genau das hat sie auch 2 Jahre lang getan. Über ihre Erlebnisse berichtet sie auf ihrem Blog "travel2eat.de".