INTERSPORTlerin Jessi testet: Darauf kommt es beim Trailrunning an

“Warum mache ich das nochmal?”, denke ich mir, als ich den steilen Schotterweg nach oben schaue. Ich habe mich auf dem INTERSPORT FITGESUND-Event 2018 in Saalfelden für einen Trailrunning-Kurs für Einsteiger angemeldet. Laufen gehe ich regelmäßig, wenn auch meist ohne Berge. Warum also nicht mal einen Trailrunning-Kurs ausprobieren, wenn ich schon mal in Österreich bin? Besonders praktisch: Im Zuge des FITGESUND-Events konnte ich mir sogar die richtigen Schuhe von Salomon zum Testen ausleihen. Denn die sind schließlich das A und O beim Laufen. Vor allem im Wald brauche ich ein gutes Profil, damit ich nicht ausrutsche. Also rein in die super bequemen Trailrunning-Schuhe und ab auf den Berg.

Nach einer kurzen Gesprächsrunde mit den ersten Grundlagen, geht es für uns Einsteiger zunächst an einen kleinen Anstieg mit Schotterpiste direkt am Event-Hotel Gut Brandlhof. Ich lasse mich mal lieber bei den nicht so geübten Läufern einteilen – man weiß ja nie!

Unser Kursleiter Max, der sogar Trail-Wettkämpfe von über 100 km (!!!) für Salomon läuft, erklärt uns gleich mal das Wichtigste beim Trailrunning: Vorderfuß! Beim Trailrunning wird nämlich ausschließlich auf diesem gelaufen – egal ob bergauf oder bergab. Und sogar auf den geraden Strecken wird nur der Vorderfuß belastet. Vorteil dieser Lauftechnik: Besonders beim Bergauflaufen werden die Knie entlastet und die Gelenke geschont. Mit einer leichten Neigung nach vorne, “fällt” man dann quasi den Berg hoch und es läuft sich fast von alleine. Zumindest am Anfang… Das geht nämlich auf Dauer ganz schön in die Waden! Mit vielen kleinen Schritten geht es nun bergauf, ca. 200 Höhenmeter nach oben.

Trailrunning

Mit diesen vielen kleinen Schritten dauert der Anstieg zwar etwas länger, aber man hält das Tempo dafür besser durch. Belohnt werden wir am Ende mit einem wunderschönen Ausblick auf einer Anhöhe.

Und dann kommt der für mich schönste Kurs-Teil: Bergabrennen! Leichtfüßig springe ich auf dem Vorderfuß den Berg hinunter. “Gib doch zu, du bist aus den Bergen!”, meinen die anderen Teilnehmer. Und wirklich, ich habe das Gefühl, als könnte ich immer so weiter den Berg hinunter rennen oder “sufen”, wie Max sagt. Das klappt nämlich richtig gut auf dem Schotter, verlangt allerdings ein bisschen Mut – macht aber riesigen Spaß. Im Video siehst du, wie es geht…

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Trailrunning für Fortgeschrittene

Vom Ehrgeiz gepackt geht es schon am nächsten Tag zum Trailrunning-Kurs für Fortgeschrittene! Dieses Mal nehmen wir uns einen “richtigen Trail” vor. Die steile (Kuh-)Weide verlangt uns einiges ab – ich muss schon ziemlich schwer atmen. Dann erreichen wir aber einen relativ geraden Trail durch einen Wald, rennen hoch und runter, springen über Baumwurzeln und schlammige Pfützen. Das erfordert ziemlich viel Konzentration, mit den Trailrunningschuhen von Salomon habe ich aber einen richtig guten Halt, egal ob bergauf oder -ab.

Im Anschluss geht es nochmal ein paar hundert Höhenmeter nach oben zu einer Aussichtsplattform. Und auch hier hat sich der Run nach oben wieder gelohnt und wir werden mit einer einzigartigen Aussicht belohnt.

Mein Fazit zum Trailrunning: Definitiv eine sehr anstrengende Sportart, die viel Konzentration erfordert, um nicht zu stürzen. Für Menschen, denen das Laufen auf der Straße zu langweilig ist oder die mehr Abwechslung suchen, ist es aber definitiv das Richtige. Ich für meinen Teil werde nun versuchen, regelmäßig Wald- und Bergläufe in meine Laufeinheiten einzubauen und auch hin und wieder einen richtigen Trail laufen. Mich hat das Trailrunning-Fieber gepackt!

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Jessica Irmscher

Jessica Irmscher

Jessi ist im Team Content bei der INTERSPORT Digital Unit tätig. Sie spielt aktiv Volleyball und läuft regelmäßig, lässt sich aber auch immer gerne für neue Sportarten begeistern und probiert diese selbst aus.
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