Mit UYN beim Skiweltcup in Sölden: Was die neue Skiunterwäsche kann

“With UYN you win” – ein Marketing-Spruch, der sich am Wochenende beim Skiweltcup in Sölden, Österreich für die neue Skiunterwäsche-Marke UYN (ausgesprochen “win”) tatsächlich bewahrheitet hat. Aufs Treppchen stieg am Samstag nämlich die Französin Tessa Worley. Sie war die schnellste beim Riesentorlauf der Damen – und sie trug die Skiunterwäsche von UYN. Ebenso wie die Zweitplatzierte Italienerin Federica Brignone sowie die Vierte Viktoria Rebensburg aus Deutschland und die Fünfte Stephanie Brunner aus Österreich.

Unleash Your Nature (“Entfessle deine Natur”) – so der vollständige Name der brandneuen Unterwäschemarke. Sie kommt aus dem Haus des italienischen Familienunternehmens Trerè Innovation aus Asola, das bereits seit den 1950ern Spezialist bei der Herstellung von Funktionswäsche ist. Kein Wunder also, dass UYN bereits insgesamt acht Nationalteams ausstattet. Darunter auch das deutsche Team mit Skistar Felix Neureuther. Der war am Wochenende ebenfalls in Sölden und bereit, nach seinem Kreuzbandriss im vergangenen Jahr wieder anzugreifen. Doch aufgrund des Wintereinbruchs und einem halben Meter Neuschnee über Nacht wurde das Rennen am Sonntag leider abgesagt.

So hat sich Felix Neureuther auf die Ski-Saison vorbereitet

Auch wenn er sie noch nicht im Wettkampf testen konnte, Felix ist überzeugt von den neuen Produkten aus Italien. Ich bin begeistert von der neuen UYN-Unterwäsche. Das haben sie sehr gut hingebracht.” Die Skiunterwäsche kann wirklich einiges. Vor allem auch gut aussehen. Das ist ja nicht ganz unwichtig. Schließlich zieht man die Skijacke in der Mittagspause auf der Hütte aus bzw. die Athletinnen haben in den Warteräumen oft nur ihre Basis-Schicht, also die Skiwäsche an. Und mit UYN kann man sich wirklich sehen lassen.

Warum UYN so gut ankommt

  • Komfort: Die Funktionswäsche ist super bequem und hat eine perfekte Passform. Nichts ist schlimmer, als beim Wintersport ständig an sich herumzuppeln zu müssen. Vor allem die Skirennfahrer sollen sich voll und ganz auf das Rennen konzentrieren und nicht von ihrer Basis-Bekleidungsschicht abgelenkt werden.
  • UYN-Marketingmanager Jürgen Schäffeler erklärt mir beim Launchevent in Sölden: “Es ist kein Geheimnis, Skiwäsche herzustellen. Das Geheimnis ist, es so hinzukriegen, dass es funktioniert.” Man müsse die Feuchtigkeit auf der Haut nutzen und nicht wegtransportieren. “Sie muss auf der Haut verdunsten”, so  Jürgen.
  • Deswegen kommt an den Stellen, an denen man beim aktiven Wintersport besonders schwitzt, ein anderes Material und eine andere Technologie bei der Verarbeitung zum Tragen. Die Feuchtigkeit des Körpers wird mit einem anderen Garn gesteuert und zum Verdunsten gebracht, ohne Nässe zu hinterlassen. So fühlt man sich stets wohl und der Körper bleibt trotz Anstrengung trocken. Drylight ist hier das Schlagwort.

UYN verzichtet auf Chemie

  • Qualität: Auch nicht unwichtig: Die Wäsche fängt nach einem Skitag nicht an zu stinken. Möglich wird das durch den Spezialgarn Natex, eine zu 100% biobasierte Polyamidfaser, die antibakteriell wirkt und so Gerüche minimiert. Dazu ist sie besonders leicht. So kann das Gewicht der Basisschicht um 25% reduziert werden – im Vergleich zu Polyester. Die Skiunterwäsche trocknet außerdem um 50% schneller als vergleichbare Nylon-Unterwäsche.
  • Der spezielle Bio-Garn wird aus Rizinusöl hergestellt. Plastik und Silber sucht man hier vergebens. UYN setzt auf Nachhaltigkeit. Chemie ist tabu. Und das ist auch gut so.
  • Innovation: Der Schulterbereich bzw. der obere Teil des Oberteils kommt ohne Naht zwischen Arm und Schulter aus und wird aus einem Teil gefertigt. Die Fasern in dem “Schulterschlauch” verlaufen quer und nicht senkrecht, was dazu führt, dass die Körperhaltung verbessert, die Atmung erleichtert und die Bewegungsfreiheit erhöht wird. Hypermotion nennt UYN das Ganze.
  • Preislich liegt die Skiunterwäsche etwas über Odlo. Auf die Frage hin, warum das so sei, erklärt mir Produktmanager Jürgen die aufwendige 3D-Seamless-Technologie. Diese basiert auf der offenen, dreidimensionalen Strickstruktur. Die von Kanälen durchzogene Innenoberfläche ermöglicht einen konstanten Luftstrom und transportiert überschüssige Wärme und Feuchtigkeit schnell ab. Das kühlt bei Bewegung und hält die Haut stets trocken. Coolvent ist hier das Stichwort.
  • Neben Coolvent steckt in der Wäsche auch noch das System Heatmemory. Dieses sorgt dafür, dass der Körper in Ruhephasen nicht auskühlt. Nach der Belastung hält die besondere Stricktechnik genau diejenigen Regionen besonders warm, die selbst nur eine geringe Isolationsfähigkeit aufweisen, wie der Nierenbereich oder die Gelenke.
  • Insgesamt gibt es fünf Kollektionen, die je nach Einsatzbereich unterschiedliche Materialien, Technologien und Isolationseffekte aufweisen. Bald kannst du die innovative Wäsche auch bei deinem INTERSPORT-Händler und auf INTERSPORT.de kaufen.

“Nackte Haut ist nicht die schnellste”

Skiunterwäsche ist die Basis. “Unterwäsche ist wichtiger als man glaubt“, sagt auch der ehemalige alpine Skirennläufer Hans Knauß, Olympia-Silbermedaillengewinner 1998 in Nagano, beim Launchevent von UYN in Sölden. “Nackte Haut ist nicht die schnellste.” Recht hat er. Skiunterwäsche sorgt dafür, dass du nicht krank wirst auf der Piste. Es ist die Schicht, die direkt auf deiner Haut liegt. Sie muss also unbedingt extrem bequem sein, rutschfrei sitzen und dir genügend Bewegungsfreiheit ermöglichen. Sie darf außerdem nicht kratzen und nicht drücken. Außerdem muss sie den Körper trotz Anstrengung trocken (also Schweiß wegleiten) und warm halten.

“Va bene”, würde nun Marco Redini, CEO von Trerè Innovation sagen. All diese Kriterien erfüllt UYN. Beim Launchevent in Sölden verkündet Marco Redini dann stolz: “Wir haben alles richtig gemacht” und lobt danach sein Team ausführlich. Selbstbewusst kann er auch sein. Die Athleten sind überzeugt von der Wäsche. Sie gewinnen sogar in ihr, wie man an Tessa Worley gesehen hat.

Alles, was du für die Wintersaison brauchst

Eindrücke vom Launch-Event und dem Ski-Weltcup in Sölden…

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Melanie Melzer
Melanie ist Content Managerin in der INTERSPORT Digital Unit. Ihre große Leidenschaft ist es, die Welt zu bereisen. Genau das hat sie auch 2 Jahre lang getan. Über ihre Erlebnisse berichtet sie auf ihrem Blog "travel2eat.de".