Müsli to go: So machst du leckere Energieriegel selber

Energieriegel sind super lecker, aber leider teuer und oft ziemlich ungesund. Den meisten wird nämlich Zucker zugesetzt. So wird aus einem Energielieferanten schnell mal eine kleine Kalorienbombe. Die gute Nachricht: Du kannst sie ganz einfach selber machen. Der große Vorteil daran: Du packst rein, was du wirklich magst, lässt ungesunde Zutaten weg und sparst Geld – für neue Fitness-Kleidung zum Beispiel. Das Beste: Deine selbst gemachten Energieriegel liefern tatsächlich die Energie, die bei vielen industriell gefertigten Müsli-Riegeln leider nur leere Versprechungen sind.

Als aktiver Mensch brauchst du viel Power. Stell dir deinen Körper als Formel-1-Auto vor: Ein Rennauto braucht auch speziell entwickelten Kraftstoff, um Höchstgeschwindigkeiten zu erreichen. Und genauso sind Sportler auf gesunde Mahlzeiten angewiesen – nur dann kann dein Körper sein komplettes Leistungspotenzial abrufen.

Morgens beim Frühstück ist das noch relativ einfach: Mit einer gesunden Müsli-Mischung sind die Energiespeicher schnell aufgeladen. So macht es zum Beispiel auch unser Kollege Timo. Sein Haferflocken-Orangensaft-Frühstück hilft ihm bei der Halbmarathon-Vorbereitung. Tagsüber wird es schon schwieriger, wenn du zwischen Arbeit, Terminen und Sport hin- und hersprintest. Da sind Energieriegel wirklich praktisch. Aber: So gesund sie laut der Werbung angeblich sein sollen, so zuckersüß sind die im Laden erhältlichen Riegel meist in der Realität.

Sie lassen deinen Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und sind größtenteils aus ungesundem raffiniertem Einfachzucker und gehärteten Fetten. Diesen sogenannten Transfettsäuren wird nachgesagt, das Krebsrisiko zu erhöhen. Eine gesunde Zwischenmahlzeit sieht anders aus. Kurz: Die meisten vermeintlich gesunden Supermarkt-Müsliriegel sind einfach nur gut getarnte Süßigkeiten.

Weshalb selbstgemachte Müsliriegel besser sind

Wenn du die Energieriegel selber backst, kannst du dir deine Zutaten selbst aussuchen und so für eine richtig gesunde Zwischenmahlzeit sorgen. Nüsse, Rosinen, Roggenflocken oder Haferflocken – rein kommt, was dir schmeckt! Und Transfettsäuren sind erst gar nicht drin. Wenn du besonders hochwertige Zutaten verwenden willst, solltest du auf Bioprodukte achten.

Eigene Müsliriegel liefern dir schnell verfügbare Kohlenhydrate für den sofortigen Energieschub und langfristig verfü̈gbare Kohlenhydrate für einen länger anhaltenden Sättigungseffekt. Das ist doppelt praktisch, denn so hast du nicht schon kurze Zeit später wieder Lust, zu einem ungesunden Snack zu greifen (Stichwort Schokolade gegen das Nachmittagstief)!

Energieriegel

Rezept: So machst du deine eigenen Energieriegel

Zutaten für ca. 24 Müsliriegel:

  • 300 g feine Haferflocken
  • 60 g Rosinen oder Cranberries
  • 60 g getrocknete Aprikosen oder Pflaumen oder Datteln
  • 100 g Erdnussbutter
  • 100 ml Honig
  • so viel Kokosöl bis eine Masse entsteht

Zubereitung Müsliriegel:

  • den Ofen schon mal bei Umluft auf 150 °C vorheizen
  • Haferflocken mit den anderen Zutaten vermengen
  • Backblech mit Backpapier auslegen oder Riegelform bereitlegen
  • die Masse fingerdick auf das Backblech streichen oder in die Form füllen, andrücken und in den heißen Ofen schieben
  • je nach Backofen nach circa 5-10 Minuten aus dem Ofen holen – du riechst, wenn die Riegel fertig sind bzw. du siehst es, wenn sie leicht Farbe bekommen
  • die Masse ggf. in Riegelform schneiden und abkühlen lassen
  • Müsliriegel einzeln in Pergamentpapier packen, damit sie nicht aneinanderkleben bis zum Verzehr am besten in einer luftdichten Dose lagern

Wir wünschen dir viel Spaß beim Backen und einen guten Appetit. Wir freuen uns über Posts und Verlinkungen auf Instagram, wie dir die Müsliriegel geschmeckt haben und ob du Rezeptvariationen ausprobiert hast! 

 

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Melanie Melzer
Melanie ist Content Managerin in der INTERSPORT Digital Unit. Ihre große Leidenschaft ist es, die Welt zu bereisen. Genau das hat sie auch 2 Jahre lang getan. Über ihre Erlebnisse berichtet sie auf ihrem Blog "travel2eat.de".