Outdoor pur in den Ammergauer Alpen beim INTERSPORT Gipfeltreffen

Nachdem wir wohlbehalten wieder in Heilbronn angekommen und alle Kleider nach Dauerregen getrocknet sind, melde ich mich wie versprochen nochmal mit einem kleinen Rückblick aufs INTERSPORT Gipfeltreffen in Oberammerau.

Eines muss ich direkt vorneweg sagen: Es waren ereignisreiche, spannende, witzige und schöne Tage im bayerischen Ammertal. Die Kollegen vom Orga-Team und unsere Partner vor Ort haben es mal wieder geschafft, ein tolles Event auf die Beine zu stellen, bei dem 630 Outdoor-Fans jeden Tag zu 20 verschiedenen Touren aufgebrochen sind. Und trotz Dauerregens war die Stimmung einfach sensationell!

 

 

Das lag bestimmt auch daran, dass sämtliche Regenbekleidung den Stresstest bestanden und uns so trocken wie nur möglich durch die Touren gebracht hat. Aber auch an den sympathischen Guides von Hauser Exkursionen, die immer die eine oder andere Anekdote auf Lager hatten und uns sicher durch Regen und Schnee (!) geleitet haben. Und sicherlich auch daran, dass es für wahre Outdoor-Fans einfach kein schlechtes Wetter gibt! :)

Vom Canyoning und der Gipfeltour habe ich ja schon ein bisschen berichtet – am Freitag Abend haben wir uns außerdem zu einer besonderen Nachtwanderung aufgemacht, um näheres über die Fledermaus-Population in und um Oberammergau zu erfahren. Jörg von der Outdoorseite hat dazu schon einen Bericht geschrieben.

Am Samstag morgen habe ich mich dann auf den Weg zum Klettersteig Schöngänge aufgemacht – dachte ich zumindest. Aber der Wettergott war wirklich unerbittlich und hatte es dort schneien lassen. Da es viel zu gefährlich gewesen wäre, den Klettersteig zu gehen, haben unsere Guides sich eine nicht weniger spannende Tour ausgedacht. Wir sind ein paar Höhenmeter unterhalb des Klettersteigs gewandert und haben einige Kletter-Elemente wie abseilen eingebaut. (Pardon, der Fachmann würde jetzt von “ablassen” sprechen, denn “abseilen” macht man selbst – wir hingen aber nur im Seil und wurden von den Guides sicher die ca. 20 Meter abgelassen…)

 

 

Einige Überraschungen gab es dann bei der Einkehr auf der Hochalm: Ein paar Musiker begleiteten unsere Kaffee-Pause mit regionaler Musik und wir durften die bayerische Sportart “Fingerhakeln” ausprobieren. Neben der Alm sind außerdem zwei Aussichtsstege über die Schlucht gebaut – das ist selbst bei nebligem Wetter ein atemberaubendes Gefühl, wenn es unter einem 1.000 Meter in die Tiefe geht.

Krönender Abschluss des Gipfeltreffens war dann die Mountainbike-Technikschule am Sonntag Vormittag. Meine Mitstreiterin Doreen und ich bekamen von Guide Wolfgang sozusagen ein Personal Training. Ob die anderen ursprünglich angemeldeten Teilnehmer wegen des Wetters abgesagt oder einfach gekniffen haben, bleibt offen… Ich muss jedenfalls sagen, dass es mich deutlich mehr Überwindung gekostet hat, die Paletten-Stufen herunterzufahren, als mich beim Canyoning in die Tiefe zu stürzen. Aber auch das ist am Ende gut gegangen.

 

 

Ihr seht, alles in allem eine nicht allzu alltägliche Geschäftsreise mit Abenteuerpotenzial! :) Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf nächstes Jahr. Da findet das Gipfeltreffen vom 15. bis 19. Juni wieder in Oberammergau statt.

 

 

 

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Stephanie Ortega

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