Schlittschuhlaufen: Worauf du achten musst und was du garantiert noch nicht wusstest

Zugegeben, die Vorstellung vom Schlittschuhlaufen driftet bei den Frauen immer schnell ins Romantische ab. Eine weiße Winterlandschaft. Du gleitest auf einem zugefrorenen See dahin und genießt die herrlich kalte Luft mit deinem Liebsten in der Hand. Danach gibt’s ein leckeres warmes Getränk und am besten noch ein paar dicke Schneeflocken. Wie im Märchen.

Nun befindet sich natürlich nicht jede Eisfläche mitten im Winter-Wonderland, sondern manchmal eben auch mitten in der Stadt oder in einer schnöden Eishalle. Das tut dem Spaß an der Sache aber keinen Abbruch. Schlittschuhlaufen ist etwas für jedermann.

Das Beste daran: Bei all dem Spaß den du mit deinem Partner, Freunden oder der Familie auf dem Eis hast, tust du deinem Körper und deiner Gesundheit auch noch etwas Gutes. Denn du bewegst dich an der frischen Luft. Das ist immer wichtig.

Ganz nebenbei trainierst du deine Ausdauer, deine Koordination und dein Gleichgewicht. Anders als beim Joggen schonst du beim Eislaufen deine Gelenke, da du ja über das Eis gleitest.

Schlittschuhe

Eislauf-Ausrüstung

Alles, was du für diesen wunderbaren Wintersport brauchst, sind bequeme Wintersachen und gute Schlittschuhe. Zieh dich nicht zu warm an, denn beim Eislaufen kommst du ins Schwitzen. Schließlich bist du die ganze Zeit in Bewegung. Dicke Handschuhe empfehlen wir aber in jedem Fall. Denn sie halten nicht nur deine Hände warm, sondern schützen sie auch bei Stürzen vor Verletzungen.

Was die Schlittschuhe angeht, hast du die Wahl zwischen sportlichen Eishockey-Schlittschuhen und den schicken, meist weißen Eiskunstlaufschuhen. Egal, für welches Modell du dich entscheidest: Wichtig ist, dass du einen guten Halt in den Schuhen hast. Vor allem die Knöchel sollten stabil sein.

Wie bei jedem Schuhkauf gilt: Morgens sind deine Füße schmaler als nachmittags. Deswegen solltest du erst am Nachmittag Schuhe kaufen. Sonst werden sie womöglich zu eng.

Am besten ziehst du Wander- oder Skisocken an. Die dürften keine Falten schlagen und schützen deinen Fuß so vor Reibungen und Blasen.

Warum du Schlittschuhe überhaupt kaufen solltest? Weil du so nicht am Verleih anstehen musst. Du musst auch keine Angst haben, dass deine Größe bereits verliehen ist oder du dreckige, stinkende oder super alte Schuhe bekommst.

Zu guter Letzt: Achte darauf, dass deine Kufen gut geschliffen sind. Falls du in der Natur unterwegs bist: Prüfe genau, ob der See oder der Teich auch wirklich gut zugefroren ist. Gehe kein Risiko ein!

Schlittschuhe und Bekleidung kaufen

Wusstest du, dass… ?

  • … sich die Menschen vor 6.000 Jahren Horn und Knochen an die Füße gebunden haben und damit übers Eis (mehr oder weniger) geglitten sind? Archäologische Funde bezeugen diese Tatsache und machen das Eislaufen laut eislauf-union.de somit zur ältesten Wintersportart überhaupt. Damals nutzen die Menschen noch Stöcke, um sich abzustützen. 
  • In einem Buch über den Bischof Thomas von Canterbury, der im 12. Jahrhundert lebte, berichtet der Mönch William Fitzstephen laut mdr.de von Schlittschuhläufern in England: “Wenn die Moore in Finsbury und Moorfields gefrieren, läuft da die Londoner Jugend. Einige haben zu den Fersen Knochen befestigt und in der Hand halten sie einen beschlagenen Stock. Sie fliegen über das Eis wie Vögel oder geschossene Pfeile.”
  •  … erst im 15. Jahrhundert ein cleverer Tischlerlehrling aus den Niederlanden die Idee hatte, eine Eisenscheibe senkrecht an den Schuhen anzubringen?
  • Eishockey aus Kanada stammt? Im 18. Jahrhundert fand dort laut mdr.de das erste offizielle Spiel statt.
  • Der erste Eiskunstlaufclub entstand 1742 in Edinburgh.
  • 1825 wurde der erste Eiskunstlaufverein in Deutschland gegründet, die ersten Eislaufhallen entstanden Ende des 19. Jahrhunderts in Frankfurt am Main und Nürnberg.

 

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Melanie Melzer
Melanie ist Content Managerin in der INTERSPORT Digital Unit. Ihre große Leidenschaft ist es, die Welt zu bereisen. Genau das hat sie auch 2 Jahre lang getan. Über ihre Erlebnisse berichtet sie auf ihrem Blog "travel2eat.de".