Schneeschuhwandern mit den INTERSPORTlern – Ein Erfahrungsbericht

Einfach querfeldein laufen, das ist keine gute Idee bei einer Schneeschuhwanderung. Im Gänsemarsch ist es am sichersten. Auch wenn die unberührte Winterlandschaft so harmlos aussieht. Sie kann tückisch sein, wie uns unser Jungholzer Tour-Guide Andreas bei einer kurzen Verschnaufpause im Wald erzählt.  

Maximal 5 Minuten pausieren wir, dann geht es auch schon weiter. Sonst werden die Muskeln kalt, so Andreas. Wir stapfen weiter durch die unberührte Schneedecke. Nur hier und da sind ein paar Hasen- und Reh-Fußspuren zu sehen. Ansonsten ist es so schön ruhig. Die perfekte Winter-Idylle mit einer traumhaften Aussicht dazu.

Im Rahmen des diesjährigen INTERSPORT Mitarbeiter-Schnee-Events (mehr Infos dazu findest du weiter unten) habe ich mir zum allerersten Mal Schneeschuhe angeschnallt, Stöcke in die Hand genommen und bin bergauf und bergab gewandert. Schwer ist das Ganze nicht. Aber ein bisschen anstrengend schon. Das Equipment – also Schneeschuhe und Stöcke – haben wir von unserem Jungholzer Bergsportführer bekommen. Die Schneeschuhe habe ich mir auf meine Wanderschuhe gebunden. Ohne große Erklärungen ging es dann auch ganz schnell den schneebedeckten Berg hinauf.

Schneeschuhwandern

Darauf solltest du beim Schneeschuhwandern unbedingt achten

Da die Schneeschuhe ja eine viel größere Auftrittsfläche haben als normale Schuhe, waren die ersten Schritte etwas ungewohnt. Auch mit Stöcken hatte ich bis dahin noch keine großen Erfahrungen. Um ehrlich zu sein, waren mir die Dinger beim Wandern oder Walken immer lästig. Doch beim Schneeschuhwandern habe ich sie wirklich zu schätzen gelernt und auch tatsächlich gebraucht. Sie haben mir Halt geben und vor allem an steileren Stellen ein Gefühl von Sicherheit. Denn mit den Stöcken konnte ich vor jedem Schritt erstmal vorfühlen: Ist der Schnee an der Stelle hart? Oder besonders tief? Ist da vielleicht ein Loch unter der Schneedecke, in dem ich versinken könnte?

Vor allem, wenn du besonders nah an eingeschneiten Bäumen vorbeiläufst, ist Vorsicht geboten. An diesen Stellen können tückische Löcher gefährlich für dich enden, warnte uns unser Schneeführer. Deswegen sollen wir auch immer im Gänsemarsch hinter ihm herlaufen. Er kennt sich aus, gibt den Weg vor und macht die Spur frei.

Der erste in der Reihe hat es bei einer Schneeschuhwanderung übrigens am schwersten. Er muss die ganze Arbeit machen, während die letzten ganz bequem in den Spuren ihrer Vorgänger laufen können.

Als es uns runterwärts teilweise zu steil wurde – mit den Schneeschuhen an den Füßen solltest du deine Füße nämlich auf gar keinen Fall schräg aufsetzen (Umknick-Gefahr!) – durften wir uns auf unseren Hintern setzen und den Berg einfach hinunterrutschen. Für ein paar Sekunden waren wir wieder kleine Kinder :) .

Die Kleidung empfehlen wir zum Schneeschuhwandern

Zur Kleidung: Schneeschuhwandern ist anstrengend. Das heißt: Dir wird schnell warm werden. Ski-Bekleidung empfehle ich daher nicht. Setze unbedingt auf den altbewährten Zwiebel-Look. Ich hatte eine Running-Tight von Nike an (Langlauf-Hosen kannst du z.B. auch anziehen), Skisocken und Wanderschuhe. Außerdem ein langes Funktionsshirt von PRO TOUCH, darunter ein dünnes ENERGETICS-Top und eine leichte McKINLEY Outdoor-Jacke. Am Anfang hatte ich noch meine Skijacke darüber, aber die habe ich schnell in den Rucksack gepackt und dann erst nach der Pause auf der Hütte wieder angezogen (ja, da waren die Muskeln und der Körper dann kalt).

Apropos Hütte. Unser super sympathischer Jungholzer Bergführer hat uns mitgenommen auf seine private Hütte und dort mit erstklassigem Brot, Käse und Wurst versorgt. Alle Produkte stammten aus lokalen Geschäften.

Schneeschuhwandern

 

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Aus Liebe zum Sport: Jedes Jahr veranstaltet die INTERSPORT Deutschland zwei große Mitarbeiter-Events – einmal Outdoor im Sommer und das Schnee-Event im Januar. Zwei Tage lang kommen dann Mitarbeiten aus ganz unterschiedlichen Abteilungen zusammen und bewältigen verschiedenen sportliche Aktivitäten gemeinsam – ob Skifahren, Schneeschuhwandern, wandern, klettern oder im Kajak – gemeinsam macht Bewegung doch am meisten Spaß. Das hört sich großartig für dich an? Dann schau doch mal auf der INTERSPORT Karriere-Seite vorbei. Wir suchen ständig nach neuen Kollegen, die etwas (und sich selber auch) bewegen wollen.

 

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Melanie Melzer
Melanie ist Content Managerin in der INTERSPORT Digital Unit. Ihre große Leidenschaft ist es, die Welt zu bereisen. Genau das hat sie auch 2 Jahre lang getan. Über ihre Erlebnisse berichtet sie auf ihrem Blog "travel2eat.de".

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