Über die Freiheit im Wasser und die Sicherheit in Notsituationen

Heiße Temperaturen und Sonne bedeuten an einem warmen Sommertag nur eins: ab ins Schwimmbad oder den Badesee. Neben dem Spaß gibt es besonders an Seen Gefahren, die beachtet werden sollten. Wir geben euch Infos und Tipps, wie ihr euch und anderen in Notsituationen helfen könnt. 

Auch wenn der nächste Urlaub vielleicht noch etwas auf sich warten lässt, sind die öffentlichen Schwimmmöglichkeiten längst wieder geöffnet. Spielen, Sonnen, Abkühlen und Baden. Schwimmbäder und Badeseen sind gerade im Sommer heißt begehrt. Doch nach fast einem Jahr ohne jegliche Schwimmroutine ist hier besondere Vorsicht geboten. Während in Schwimm- und Freibädern ein Bademeister vor Ort ist und oftmals auch das DLRG zur Aufsicht und Überwachung den Überblick bewahrt, ist dies an Badeseen nur selten der Fall. Hier sollte sich jeder Badegast selbst gut einschätzen können und auch immer einen Blick auf die anderen Badegäste haben. Denn neben dem Spaß im und am Wasser sollte man dennoch wachsam sein und die Gefahren nicht unterschätzen. 

Die Corona-Pandemie hat uns in einigen Punkten eingeschränkt. Auch das Schwimmen, die Routine und Sicherheit im Wasser konnten nicht wie üblich ausgebaut und geübt werden. Deshalb sollte jeder einzelne diesen Sommer langsam und bewusst an das Schwimmen rangehen.  

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Super modern, bequem und hochwertig. Egal, ob für den Sommer am Badesee oder für den Winter im Hallenbad. Durch die verschiedenen Styles ist für jeden Schwimm-Typ etwas dabei. Ein stylischer Bikini oder ein funktionaler Badeanzug. Wie wärs mit beidem? So kannst du dich jeder Zeit deinen Bedürfnissen und Wünschen anpassen. Für den Besuch am See empfehlen wir den Bikini mit adidas-Schriftzug für die Damen und eine lässige Badeshorts in coolen Designs für die Herren. Für die sportlichen Tage darf natürlich ein Badeanzug und eine Badehose nicht fehlen. 

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Wir geben euch Infos und Tipps, wie ihr euch und anderen in Notsituationen helfen könnt.

Die Zahl der Badeunfälle steigt aktuell jährlich an. Im letzten Jahr, 2020, gab es, laut DLRG, insgesamt 378 Todesopfer. Strömungen, die Wassertiefe und die eigene Kraft werden hierbei oftmals unterschätzt. Das DLRG warnt außerdem davor, dass immer mehr Menschen nicht richtig schwimmen können. Die Trainingsrückstände, durch geschlossene Schwimmbäder über den Lockdown, und die eigene Kraft im Wasser werden dazu oftmals unterschätzt. 

Die Gefahren im Blick behalten und keine Situation unterschätzen. Durch verschiedene Verhaltensweisen in unterschiedlichen Situationen könnt ihr auf jede Sachlage individuell eingehen und reagieren. Ertrinkende Menschen werden oft nicht erkannt, da sie nur schwer auf sich aufmerksam machen können. Es fehlt ihnen die Kraft zu schreien oder mit den Armen zu wedeln.  

Wie können Ertrinkende erkannt werden? 

Immer aufmerksam das Wasser und die Menschen darin beobachten. Ertrinkende Menschen stehen oft senkrecht im Wasser oder kommen, trotz schwimmen, nicht von der Stelle. Ein untypisches Verhalten im Wasser kann außerdem ein Warnsignal sein. Ein immer wieder auf- und abtauchender Kopf oder eine beschleunigte Atmung sind solche Hinweise. 

Wie verhalte ich mich? 

Einen Menschen vor dem Ertrinken zu retten ist eine sehr große Aufgabe. Menschen in Not, besonders in der Notsituation des Ertrinkens, sind natürlich panisch und klammern sich an allem fest. Die Gefahr, dass der Retter mit unter Wasser gezogen wird, ist hier sehr groß. Startet deshalb nur dann einen Rettungsversucht, wenn ihr sehr gut schwimmen könnt, wisst was zu tun ist und euch die Rettung zutraut. Die Gegebenheiten, wie Strömung und Wetter, sind außerdem zu beachten. 

Traust du dir den Rettungsversuch in diesem Moment zu, solltest du trotz allem einen Sicherheitsabstand zum Ertrinkenden einhalten, um nicht mit unter Wasser gezogen und somit ebenfalls hilflos gemacht werden. Bereits beim Heranschwimmen kannst du dem Ertrinkenden beruhigende Worte zurufen. Auch Verhaltensweisen, wie das Ruhigbleiben oder das Drehen in die Rückenlage sind wichtig Hinweise. Bestenfalls hilfst du dem Ertrinkenden mit einem Gegenstand, an den er sich klammern und du ihn somit abschleppen kannst. Ohne Hilfsmittel empfiehlt das DLRG von hinten anzuschwimmen und die zu rettende Person abzuschleppen. 

Wenn dies nicht der Fall ist und du dir eine Rettung nicht zutraust, sollte auf jeden Fall der Rettungsdienst unter 112 angerufen werden. Indem ihr andere Menschen auf die Notsituation aufmerksam macht, findet sich möglicherweise ein Rettungsschwimmer, welcher schnell handeln kann. Je nachdem, wie weit die zu rettende Person entfernt ist, kann ihr ein Gegenstand, wie beispielsweise eine Luftmatratze, zugeworfen werden.  

…, wenn ich selbst in Not komme? 

Die Ruhe bewahren und nicht panisch werden, sind die essentiellen Punkte. Das Wechseln in die Rückenlage ist sehr wichtig, um Kräfte einzusparen. Die Ohren unter Wasser, das Kinn zur Brust anziehen. Sammelt so eure Kräfte und schwimmt dann zurück an Land oder macht auf euch aufmerksam, indem ihr um Hilfe ruft. 

Sehr wichtig ist außerdem, nicht alleine raus zuschwimmen. Besonders an Seen, die nicht von Rettungsschwimmern beaufsichtigt werden. 

(Quelle: Tagesschau, zdfheute, funk)

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Juliane Hoffmann

Juliane Hoffmann

Juliane ist Social Media & Content Managerin in der INTERSPORT Digital Unit. Sie liebt es, neue Orte und Menschen kennenzulernen und lebt ganz nach ihrem Motto: Du kriegst, was du gibst, wenn du tust was du liebst ♡
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