So packst du deinen Rucksack richtig

Du liebst es, zu verreisen, neue Orte und Landschaften zu entdecken? In der Natur aktiv zu sein und einfach mal aus deinem Alltag auszubrechen? Dann geht es dir so wie mir. Das Einzige, was ich am Verreisen überhaupt nicht leiden kann – und wenn es nur für ein Wochenende ist – ist es, zu packen. Dafür musst du dir nämlich gut überlegen, was du mitnehmen möchtest. Und dann musst du alles gut und clever verstauen. Das Gewicht richtig zu verteilen, ist besonders beim Wandern, Trekking oder einer Rucksack-Reise wichtig.  

Zuerst musst du nicht natürlich für das richtige Rucksackmodell entscheiden. Wie du den richtigen Rucksack für dich findest, erklären wir dir in diesem Beitrag. Bevor du anfängst zu packen, solltest du dir dann gründlich überlegen, was du wirklich brauchst und was nicht. Zu viel solltest du beim Wandern auf keinen Fall mitnehmen – du musst schließlich alles tragen. Die Faustregel: Trage 20 bis maximal 25 Prozent des eigenen Körpergewichts. Bei 60 kg Körpergewicht sind 15 kg also die obere Grenze, wenn du den Rucksack über einen längeren Zeitraum tragen willst. Damit du nichts Wichtiges vergisst, haben wir auf dem Blog eine Packliste für deine nächste Wandertour zusammengestellt.

 

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Wenn du lange mit deinem Rucksack unterwegs bist, ist es außerdem sehr wichtig, dass du das Gewicht, das du den ganzen Tag auf dem Rücken trägst, richtig verteilst.

Das Wichtigste liegt oben

Klar ist, dass du die Dinge, die du häufig brauchst, immer schnell im Rucksack finden solltest. Nutze das Deckelfach also für Sonnencreme, Sonnenbrille, Kamera, Karte, GPS-Gerät oder Ähnliches. Im Hauptfach sollten dann Regen- und Fleecejacke ganz oben liegen.

Schwere Gegenstände am Tragesystem platzieren

Schlafsack und Ersatzsachen kannst du hingegen ganz unten einpacken. Übrigens: Nur, wenn das Bodenfach prall gefüllt ist, versteift sich das Tragesystem des Rucksacks und die Lastübertragung wird optimiert.

Schwere Gegenstände, wie zum Beispiel Kochgeschirr und -zubehör solltest du im Hauptfach so nah wie möglich am Tragesystem aufbewahren. Der Rucksack trägt sich nämlich viel leichter, wenn der Schwerpunkt am Körper liegt. Um die schwereren Gegenstände zu stabilisieren, eignen sich leichte, aber voluminöse Sachen wie zum Beispiel deine Schmutzwäsche.

Damit du mit deinem Rucksack nirgendwo hängen bleibst, solltest du außen nichts anbringen oder sperrige Gegenstände immer hochkant seitlich am Rucksack befestigen. Achte darauf, das nichts hin- und herpendeln kann und verteile das Gewicht gleichmäßig auf beide Seiten.

Rucksack packen

Wie du deinen Rucksack richtig trägst

Fertig gepackt ist er nun. Jetzt musst du ihn nur noch bequem tragen können. Auch hier gilt es, einige Dinge zu beachten. Lockere zunächst sämtliche Gurte. Beim Aufsetzen ziehst du zuerst den Hüft- und dann die Schultergurte fest. Danach stellt du noch die Lastkontrollriemen ein, die von der Schulter zum Packsack verlaufen. Erst zum Schluss ist bei Bedarf der Brustgurt an der Reihe.

Achte darauf, die Hüftflossen weder zu hoch noch zu tief  zu positionieren, sonst quetschst du dir entweder den Bauch ein oder die Flossen scheuern beim Laufen in den Leisten. Sie sollten auf dem Hüftkamm sitzen.

Unterwegs abwechselnd belasten

Auf Steigungen, die besonders steil sind, solltest du das Gewicht lieber auf den Schultern tragen. Dazu ziehst du einfach die Schultergurte straff und lockerst den Hüftgurt etwas. Im flachen Gelände ist es genau andersherum: Da sollte das Gewicht eher auf deiner Hüfte liegen (Hüftgurt fester ziehen, Hüftgurt lockern).

 

Pflege-Tipps für deinen Rucksack

 

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Melanie Melzer
Melanie ist Content Managerin in der INTERSPORT Digital Unit. Ihre große Leidenschaft ist es, die Welt zu bereisen. Genau das hat sie in den vergangenen 2 Jahren auch getan. Über ihre Erlebnisse berichtet sie auf ihrem Blog "travel2eat.de".