Tennis mit Frank Messerer: Tipps fürs Schläger-Tuning und die Besonderheiten des Testsiegers

Die Tennis-Saison steht in den Startlöchern. Damit du für deinen ersten Aufschlag optimal vorbereitet bist, haben wir hier ein paar Schläger-Tuning-Tipps für dich. Tennisschläger ist nämlich nicht gleich Tennisschläger: Es gibt schwere und leichte Modelle, unterschiedliche Griffbänder und Saiten. Schwunggewicht und Spieldynamik spielen bei der Schlägerwahl auch eine wichtige Rolle. Wer regelmäßig spielt, sollte seinen Schläger individuell auf sich abstimmen lassen.

Überprüfen lassen kannst du ihn auch gerne bei der INTERSPORT Tennis-Tour mit Frank Messerer, die noch bis Mitte August bei ausgewählten INTERSPORT-Händlern stattfindet. INTERSPORT richtet die Tour auch in diesem Jahr wieder zusammen mit den Tennis-Marken Babolat, Dunlop, Head und Wilson aus. Informiere dich auf unserer Racketcourt-Seite über alle Termine.

Vorteile des Schläger-Tunings

Messerer hat bereits Profis wie Rodger Federer, Thomas Muster und Dominic Thiem als Equipment-Coach beraten. Im Rahmen der Tennis-Tour überprüft er Rahmen, Saiten und Griffband. “Der Rahmen ist die Karosserie, die Saiten der Motor und das Griffband die Bremsen“, so Messerer über Tennisschläger. Beim Schläger-Check verwendet er das von ihm entwickelte “Slow-Medium-Fast-Besaitungssystem” (S-M-F). Dabei wird die Besaitungshärte auf die Kopfgröße des Schlägers und die Spieleigenschaften des Spielers abgestimmt. Denn nur so könne man erfolgreich Tennis spielen, erklärt Messerer. “Griffgröße und –stärke sowie die Bespannung müssen möglichst perfekt zum jeweiligen Spielertyp passen.” 

Lässt du deinen Schläger vom Profi einstellen, dann hast du nicht nur mehr Kontrolle über deinen Tennisschläger, du schonst auch deinen Arm und dein Sweet Spot vergrößert sich um 30%. Der Sweet Spot ist der optimale Treffpunkt des Balles auf dem Tennisschläger. Der Ball erreicht dann die größtmögliche Beschleunigung und Genauigkeit, gleichzeitig werden Aufprallschock und Vibrationen optimal gedämpft.

Unser Tipp für Anfänger: Halte die Augen beim Aufprall niemals geschlossen. Schaue den Ball genau an, so kannst du besser kontrollieren, welche Flugbahn er einnimmt.

Vom Tennis-Magazin zum Testsieger gewählt: der Dunlop NT R5.0 Lite

Messerer überprüft aber nicht nur Schläger: Zusammen mit Dunlop hat er sogar einen entwickelt, der vom “Tennis Magazin” zum Testsieger gekürt wurde (Ausgabe 04/2018). Der Dunlop NT R5.0 Lite eignet sich für Clubspieler und ambitionierte Jugendliche, die einen leichten Schläger bevorzugen. “Das riesige Power-Potential des NT R5.0 Lite ist in den Händen von Freizeitspielern genau richtig aufgehoben”, so das “Tennis Magazin”. Der Schläger nehme eine Menge Arbeit ab, lässt einen aber trotzdem spielen.

Es gibt außerdem ein Pro-Modell des R5.0 für alle Spieler, die auf Kraft setzen.

 

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Kleiner Exkurs: Mit einem schweren Tennisschläger kannst du mehr Kraft auf den Ball übertragen. Allerdings erfordert so ein Schläger auch mehr Kraft beim Spiel – zu schwer sollte er also nicht sein, denn du musst ihn schließlich über einen längeren Zeitraum in der Hand halten und mit ihm spielen.

Ein leichter Tennisschläger gibt hingegen mehr Aufprall-Vibrationen an deinen Arm weiter. Außerdem erreichst du mit ihm eine geringere Schlagkraft und Beschleunigung. Leichtere Modelle eignen sich eher für Anfänger und Hobbyspieler, aber auch für ambitionierte Damen.

Zum Vergleich: Ultraleichte Tennisschläger wiegen weniger als 240 Gramm, schwere dagegen mehr als 300 Gramm.

Der Kupferdraht macht’s

Zurück zum Testsieger: 1,5 Jahre hat die Entwicklung des Modells von Dunlop gedauert – von der Idee bis zum fertigen Schläger. Gefertigt wurde der Schläger in einer Fabrik in Asien – und Frank Messerer hat es sich nicht nehmen lassen, sich das Ganze vor Ort anzuschauen.

Das Besondere an dem Dunlop-Modell: Er wird aus einem Stück Graphit hergestellt. Das sorgt auf dem Platz für eine bessere Ballbeschleunigung, wie Frank Messerer erklärt. Zudem erhöht sich so die Rahmenstabilität. Dazu trägt auch das Geflecht aus Carbonfasern und feinen Kupferdrähten im oberen Schlägerkopf und Schaft bei. Zusammen mit der Copper-Wire-Technologie werden so negative Vibrationen bereits im Schlägerschaft herausgefiltert und das Spielgefühl wird erhöht.

Einfach gesagt bedeutet die Copper-Wire-Technologie:

  • das Griffband ist mit Kupfer unterlegt – das sorgt für eine bessere Griffigkeit
  • Vibrationen werden nach dem Ballaufprall mit Hilfe der Kupferkonstruktion über den Schlägerrahmen bis in den Griff geleitet und damit in die Hand des Spielers.
  • Negative Vibrationen werden vom Griffsystem in einem Silikon-Kissen aufgefangen.
  • Unterstützend wirkt das Copper-Tape-Basisgriffband, welches mit einer Kupferbeschichtung unterlegt ist.
  • Kupfer hat eine antibakterielle Wirkung.

Entwickelt wurde die neue Schlägertechnologie, das sogenannte Natural Tennis, von Frank Messerer.

Zu den Saiten des Dunlop-Modells: Der Schläger zeichnet sich durch glatte Quersaiten und eckige Längsseiten mit einer scharfe Kante aus. Das sorge für ein besseres Spielgefühl, erklärt der Experte.

Insgesamt musst du mit diesem Dunlop-Schläger weniger Kraft beim Match aufwenden und schonst so deinen Arm. Dem sogenannten “Tennis-Arm” kannst du damit also entgegenwirken. Als “Tennis-Arm” wird eine andauernde Überbelastung der Unterarm-Muskulatur bzw. der Sehnen im Bereich des Ellenbogens bezeichnet. Hast du an diesen Stellen Schmerzen und ignorierst diese, dann kann es zu einer chronischen Entzündung kommen.

Übrigens: Beim Tennis solltest du unbedingt auch auf gutes Schuhwerk achten. Schließlich brauchst du einen guten Stand und willst im entscheidenden Moment nicht wegrutschen oder? Hier findest du eine große Auswahl an Tennis-Schuhen.

 

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Melanie Melzer
Melanie ist Content Managerin in der INTERSPORT Digital Unit. Ihre große Leidenschaft ist es, die Welt zu bereisen. Genau das hat sie auch 2 Jahre lang getan. Über ihre Erlebnisse berichtet sie auf ihrem Blog "travel2eat.de".

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