Warum wir den Nike Air Max einem Pariser Gebäude und der NASA zu verdanken haben

Es war der 26. März 1987 als Nike mit dem rot-weißen Air Max 1 einen Schuh auf den Markt brachte, der 32 Jahre später nicht mehr aus dem Leben der meisten Sneaker-Fans wegzudenken ist. Plötzlich war durch das sichtbare Luftpolster in der Ferse der Tragekomfort in der Air-Sohle nicht nur spürbar, sondern auch sichtbar – damals war das eine absolute Neuheit. Heute feiern wir jedes Jahr am 26. März den Air Max Day.

Entworfen hat den legendären Nike Sneaker der amerikanische Raumfahrt-Ingenieur Frank Rudy zusammen mit dem Designer und Architekten Tinker Hatfield. Letzterer hat sich dabei von der gläsernen und stählernen Architektur des Pariser Centre Georges Pompidou inspirieren lassen. Die sichtbaren Air-Elemente haben wir demnach dem Kunst- und Kulturzentrum zu verdanken.

Von Hatfield stammt also das Design, die Technologie kam von Rudy. Er entwickelte das allererste stoßdämpfende Sohlensystem für Sportschuhe. Die “Air-Technologie” war damit geboren. Das angewendete Blasformverfahren für Gummiteile hatte er bei der NASA kennengelernt. In diesem YouTube-Video berichtet Frank Rudy sichtlich stolz von seiner Air-Erfindung.

Die berühmtesten Air Max im Überblick

Mittlerweile gibt es den Air Max in den unterschiedlichsten (Farb-)Varianten. Doch er ist nicht nur ein absolutes Lifestyleprodukt für die ganze Familie, der Schuh kann auch einiges. Deine Füße haben in ihm optimalen Halt, sie werden super abgefedert und schmerzen auch nach einem langen Tag nicht. Außerdem sind die Modelle leicht, langlebig und haben eine dünnere Mittelsohle, dafür aber größere Air Bags als Schuhe mit traditionellem Nike-Air-Element. Air Max eignen sich also für den Alltag und für leidenschaftliche Läufer.

 

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Vier Jahre nach der Markteinführung zeigte Nike die spezielle Air-Dämpfung dann zum ersten Mal als 180 Grad Ansicht: Mit dem Air Max 180 wollten die Nike Designer Bruce Kilgore und Tinker Hatfield die Air Technologie noch sichtbarer machen. Sie orientierten sich an einem Hufeisen, um ein Luftkissen zu erschaffen, dass die Ferse umschloss.

1993 präsentierte Nike mit dem Air Max 93 eine optimierte Version. Der Schuh zeigt 270 Grad an sichtbarer Air-Dämpfung und besitzt Air-Elemente, die laut Nike von Milchkannen inspiriert wurden.

Zwei Jahre später wurden in dem neuen Modell Air Max 95 nun auch Blasen im Vorderfuß sichtbar. Der neue Chef-Designer Sergio Lozano orientierte sich an die Strukturen und Sehnen der menschlichen Anatomie und verwendete für das Obermaterial einen Mix aus Wildleder und Mesh.

Air Max

Maximale Dämpfung auf einem neuen Level

1997 formte Nike für das neue Air-Max-Modell ein durchgehendes Air-Kissen. Designer Christian Tresser sollte den Gedanken der “maximalen Dämpfung” auf ein neues Level heben. Für das Upper des Air Max 97 ließ sich Christian Tresser von einem in einen Teich fallenden Wassertropfen inspirieren. Die Full-Length-Air-Sohle war eine absolute Neuheit an diesem Turnschuh Klassiker.

Völlig auf Schaumstoff verzichtete Nike dann im Jahr 2006 mit dem Air Max 360. Der Schuh verfügt über eine Air-Max-Sohle, die sich einmal um den ganzen Schuh dreht.

“Walk on Air”: Im vergangenen Jahr ließ Nike zusätzlich die traditionelle Mittelsohle weg und platzierte die Air-Technologie direkt unter dem Fuß. Der Air Vapor Max soll durch federnde und luftkissenähnliche Air-Elemente für ein großartiges Tragegefühl sorgen. Das Obermaterial, das sogenannte Flyknit-Upper, sitzt unmittelbar auf dem Air-Element und dient gleichzeitig auch als Außensohle.

Wer die Wahl hat… Es kommen ständig neue, coole Modelle dazu. Da ist für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis etwas dabei.

Einen Einblick in die Nike-Fabrik im US-Bundesstaat Oregon und die Entstehung der legendären Air-Elemente bekommst du in dem Video “Fresh Air from Oregon”…

Wir wünschen dir jetzt auf jeden Fall viel Spaß beim Shoppen!

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Melanie Melzer
Melanie ist Content Managerin in der INTERSPORT Digital Unit. Ihre große Leidenschaft ist es, die Welt zu bereisen. Genau das hat sie auch 2 Jahre lang getan. Über ihre Erlebnisse berichtet sie auf ihrem Blog "travel2eat.de".

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