Daunenjacken, Parkas und Co.: Wie du die richtige Winterjacke findest

Es gibt sie mit Daunenfedern, mit kuscheligen Kapuzen, als Mantel oder Parka. Die Rede ist von Jacken für die kalte Jahreszeit. Eines haben sie alle gemeinsam: Warm müssen sie uns halten! Der Rest ist Geschmackssache.

Dick einpacken wollen wir uns in der kühleren Jahreszeit. Dabei möchten wir aber möglichst nicht wie ein Michelin-Männchen aussehen. Daunenjacken halten warm, sind gleichzeitig atmungsaktiv und verhindern so eine Überhitzung deines Körpers. Und keine Angst: Dank der sportlich taillierten Schnitte tragen sie auch nicht auf. Das geringe Gewicht der Daunen bringt einen weiteren, fast unschlagbaren Vorteil: Die Jacke belastet Nacken und Schultern nicht zusätzlich. Schließlich tragen wir unter ihr auch noch einen dicken Pulli und einen Schal.

Lieber Daunen oder Kunstfaser?

Eines gleich vorneweg: Sowohl die natürliche als auch die künstliche Variante haben ihre Vor- und Nachteile.

Kunstfasern sind relativ pflegeleicht, Nässe unempfindlich, trocknen schnell (ein großer Vorteil!) und sie sind leicht zu reinigen. Deine Kunstfaser-Jacke kannst du einfach in die Maschine (meistens werden 30 Grad empfohlen) und den Trockner stecken – checke vorher aber immer nochmal die Wasch-Empfehlungen in deiner Jacke!

Die Nachteile: Kunstfaserjacken halten dich nicht so warm und sie lassen sich auch nicht so klein zusammenpacken.

Natur-Daunen, die meist von Gänsen kommen, sind natürlich viel weicher und leichter. Übrigens: Das Verhältnis von Daune zu Feder beträgt bei unserer Eigenmarke McKINLEY 90% zu 10%.

Außerdem lassen sich Natur-Daunenjacken sehr klein zusammenpacken, was nicht nur für Outdoor-Trips unglaublich praktisch ist. Auch im Alltag kannst du dir so immer eine Jacke in die Tasche stecken und musst nicht mehr frieren, nur weil kein Platz mehr für deine Jacke war. 

Unpraktisch ist allerdings, dass die Daunen empfindlich auf Nässe reagieren und dabei auch ihre Wärmewirkung verlieren. Allerdings hält eine gute Daunenjacke leichten Regen problemlos aus. Nur Starkregen sollte sie nicht ausgesetzt werden. 

Wusstest du schon, …

… dass alle Daunenjacken-Oberstoffe von McKINLEY  mit Durable Water Repellency (DWR) ausgestattet sind? Das ist eine Schicht, die in der Produktion durch ein Tauchbad auf den Oberstoff gebracht wird und am Ende Regen nicht so leicht durchlässt. Diese Schutzschicht ist außerdem PFC-frei – und das ist keineswegs schon Branchenstandard. PFC, das sind per- und polyfluorierte Chemikalien, die aufgrund ihrer imprägnierenden Eigenschaften zum Einsatz kommen. Mehr Infos zu den Chemikalien, die unsere Gesundheit und Umwelt belasten können, findest du auf umweltbundesamt.de.

Daunenjacken

Daunenjacken-Pflege

Die Pflege einer Natur-Daunenjacke ist mit etwas mehr Aufwand verbunden, da die kleinen Fasern im nassen Zustand klumpen und du dafür sorgen musst, dass sie wieder schön weich werden. Trotzdem ist es kein Problem, sie regelmäßig zu waschen. Stecke die Jacke am besten zusammen mit einem Tennisball in die Waschmaschine und verwende Flüssigwaschmittel. Zum Trocknen kannst du sie dann zusammen mit dem Tennisball in den Trockner stopfen – das ist die einfache Variante. Hast du keinen Trockner, musst du sie während des langsamen Trocknens immer wieder ausschütteln, damit die Daunen nicht verklumpt bleiben.

 

Daunenjacken auf INTERSPORT.de entdecken

 

Mäntel und Parkas

Deine Daunenjacke wartet schon auf den nächsten Einsatz, aber wenn es so richtig bitterkalt ist, setzt du lieber auf Mäntel oder Parkas mit großen kuscheligen Kapuzen, in denen dir auch ein Schneegestöber nicht so leicht etwas anhaben kann?

Sowohl Mäntel als auch Parkas haben dank ihrer Länge den Vorteil, keine kalte Luft an die Körpermitte zu lassen und sogar noch die Oberschenkel zu wärmen. Der McKINLEY Outdoor-Mantel “Emma” beispielsweise zeichnet sich durch seine Fellex-Wattierung aus, deren kugelförmige Struktur und die zahlreichen, darin enthaltenen Fasern eine besonders hohe Wärmespeicherkapazität gewährleisten. Die atmungsaktive AquaMaxElite-Membran schützt dich zudem optimal vor Nässe und Wind. Mit dem super weichen Teddyfleece im Inneren wird’s besonders kuschelig und die abnehmbare Kapuze lässt dir ein wenig Flexibilität bei deinem täglichen Styling.

Was du beim Kauf deiner Winterjacke beachten solltest

Noch ein paar letzte Tipps:

  • Achte beim Kauf auf gut verarbeitete Nähte. Nur so hast du auch lange Freude an deiner neuen Winterjacke.
  • Ziehe bei der Anprobe einen dicken Pulli unter die Jacke. Sie sitzt gut? Dann ist sie perfekt für dich.
  • Bewege dich ein bisschen bei der Anprobe, um herauszufinden, ob deine Taille stets bedeckt ist. Die empfindliche Nierenregion sollte besonders im Winter immer warm gehalten werden.
  • Wähle eine neutrale Farbe, wenn du deine Winterjacke zu verschiedenen Anlässen und Outfits tragen möchtest.
  • Knalliger darf’s hingegen sein, wenn der Rest deines Outfits eher in gedeckten Farben gehalten ist. So bist du bei deinen Touren immer gut sichtbar – selbst im Schneegestöber!
  • Lange A-Linien-Jacken oder gerade Modelle strecken fülligere Menschen optisch und kaschieren Problemzonen.
  • Kleinen Frauen wirken größer, wenn die Jacke über dem Knie endet. Sie können problemlos eine kurz geschnittene Daunenjacke kaufen. Am besten ist ein taillierter Schnitt.

So, und nun wünschen wir dir viel Spaß bei der Suche nach der perfekten Jacke und eine kuschelige Wintersaison!

Entdecke unsere Winterjacken

 

Gefällt dir der Beitrag?

Dann darfst du ihn gerne teilen:

The following two tabs change content below.
Melanie Melzer

Melanie Melzer

Melanie war Content Managerin in der INTERSPORT Digital Unit. Ihre große Leidenschaft ist es, die Welt zu bereisen. Genau das hat sie auch 2 Jahre lang getan. Über ihre Erlebnisse berichtet sie auf ihrem Blog "travel2eat.de".
Melanie Melzer

Neueste Artikel von Melanie Melzer (alle ansehen)

Comments are closed.